Wildtiere im Zirkus: Das Leben hinter den Kulissen

Artuntypische Dressuren im Zirkus. Foto: Vier Pfoten/Fred Dott
Ein Löwe durchstreift in freier Wildbahn ein Gebiet von bis zu 400 Quadratkilometern. Sein Käfig in einem Zirkus ist wenige Quadratmeter groß. „Keine Wildtiere im Zirkus“ fordert deshalb die Stiftung für Tierschutz „Vier Pfoten“.
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In Europa sind hunderte von Zirkussen mit Wildtieren auf Tournee. Vom Affen bis zum Zebra werden die unterschiedlichsten Tiere in der bunten Welt der Manege präsentiert. Elefanten, Löwen, Tiger, Zebras und Seelöwen finden sich besonders oft in Zirkusbetrieben. Aber auch viele Bären, Nashörner, Giraffen und Nilpferde fristen einen Großteil ihres Daseins im Käfigwagen und unter der Zirkuskuppel. Die Trainingsmethoden und das Leben hinter den Kulissen bleiben den Zuschauern verborgen. „Wildtiere können unter Zirkusbedingungen nicht artgemäß leben. Dauernder Platzmangel, ständige Transporte und zweifelhafte Dressuren gehören für die Tiere zum traurigen Alltag“, sagt Thomas Pietsch, Wildtierexperte von Vier Pfoten.
Reisende Zirkusunternehmen erfüllen nicht einmal die Mindestanforderungen des Tierschutzes. Den Tieren stehen meist keine ausreichend strukturierten Freigehege zur Verfügung. Schwere Haltungsmängel sind an der Tagesordnung.
Die Folgen:
- Viele Tiere leiden unter Verhaltensstörungen.
- Viele Zirkustiere befinden sich in schlechter gesundheitlicher Verfassung, werden falsch ernährt und bei Krankheiten unzureichend betreut. Oft mangelt es an Wissen und Geld für die Tierbetreuung.
- Bis zu 50mal im Jahr finden Transporte zwischen den Gastspielorten statt. Sie bedeuten für die Tiere zusätzlichen Stress. Durch die zahlreichen Transporte verbringen die Tiere einen großen Teil ihres Lebens in Transportwagen.
- Werden bei Kontrollen Defizite festgestellt, wechseln manche Zirkusse einfach den Ort und entziehen sich so dem Einfluss der Veterinärbehörden.
- Selbst bei groben Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sind Behörden oft die Hände gebunden. Denn geeignete Unterbringungsmöglichkeiten wie Auffangstationen oder freie Plätze in gut geführten Tierparks fehlen. Deshalb können Tiere oft nicht beschlagnahmt werden und müssen weiter unter den erbärmlichen Umständen leiden.
Vier Pfoten hat eine “Rote-Liste-Zirkustiere” herausgegeben. Hier ist nachzulesen, warum und welche Tiere im Zirkus leiden.
Tiger beispielsweise klettern und schwimmen ausgezeichnet. Als Schleichjäger sind sie dämmerungs- und nachtaktiv. Ihr starkes Bewegungsbedürfnis können Tiger in einem Zirkus nicht ausleben, so „Vier Pfoten“. Aufgrund ihrer ausgeprägten kognitiven Eigenschaften müssen Tiger einem großen Reizangebot ausgesetzt sein, das ein Zirkus nicht bieten könne. Zudem seien für die überwiegend nachtaktiven Tiere auch der Aktivitätszeitraum am Tag und die artuntypischen Dressuren problematisch.







Ich finde jeder hat das recht zu leben, unter anderen finde ich das es Schlimmeres gibt.
Tiere für den Export (Schlachtvieh Tausende von Kilometern halbtot sind. Quallen durch stehen müssen bis es zum Schlachthof geht, ist grausam genug oder Skrupellose Tierhändler die kranke Tiere an Ahnungslosen Leuten Verkaufen und auf Immense kosten sitzen bleiben. Tierversuche die gestoppt werden sollten. Anstatt über Tiere zu diskutieren die Regelmäßig vom Amtstierarzt begutachtet werden dafür gibt es Richtlinien,an die sich jeder Tierhalter halten muss ob bei Zirkusse oder sonst wo.
Ich bin selbst Tierfreund und ich sehe ob es ein Tier gut oder Schlecht geht,Aber jeder hat seine Meinung wir können mit maßlosen übertreiben wie es manche Organisationen sehen und nicht Tiere die Tortenspritze zu geben,weil ein Tier zu lange im Tierheim ist oder im Zirkus ist oder ein altes Schulpferd abgedankt hat.
Wir können mit übertrieben Aktionen nicht die Welt retten weder dem Mensch vor dem Tier oder dem Tier vor dem Menschen. Nur wehr hilft macht was gutes alles andere liegt in den Händen unsere Politik und gesetzte.