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Verbot der Tierversuche in der Kosmetik

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Einem Kaninchen wird der zu prüfende Stoff direkt ins Auge geträufelt. Foto: Ärzte gegen Tierversuche

Ab 11. März 2009 sind EU-weit Kosmetika verboten, die im Tierversuch getestet wurden. Doch Schlupflöcher gibt es nach wie vor.

Tierschützer sprechen dennoch von einem Meilenstein im Kampf gegen Tierversuche, die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche begrüßt dies als Teilerfolg, ermahnt die Politik aber, die Umsetzung zu kontrollieren und sich dem Ausstieg aus dem Tierversuch nicht zu verwehren.

Mit dem nun in Kraft tretenden EU-weiten Vermarktungsverbot tierquälerischer Kosmetik ist laut Ärzte gegen Tierversuche ein wichtiges Ziel erreicht. Allerdings bedeute dieses Verbot immer noch kein Ende der Tierqual für die Schönheit, da Versuche zur Giftigkeit bei wiederholter Gabe, Reproduktions-Giftigkeit sowie zur Aufnahme, Verteilung, Verstoffwechslung und Ausscheidung einer Substanz noch bis mindestens 2013 erlaubt sind, wie die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche auf ihrer Internetseite berichtet. Zudem sei unklar, ob das Verbot in der Praxis berücksichtigt und wie die Einhaltung überhaupt kontrolliert werde.

Warum Tierschützer dennoch von einem Erfolg sprechen, erläutert Christiane Baumgartl-Simons vom Bundesverband “Menschen für Tierrechte” im Interview auf GEO.de.

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