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Unterschriften für ein Auslaufgelände

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Die Hundebesitzer wünschen sich eine Auslauffläche für ihre Vierbeiner. Foto: Hillebrand

Bergkamen -  Im Laufe der Amtszeit hat Roland Schäfer im Rathaus zahlreiche Bürger der Stadt empfangen, die ihre Anliegen vortrugen. Diese Gäste dürften ein Novum gewesen sein: Der Bürgermeister wurde von lautem Hundegebell begrüßt. Marion Eckert und Anette Jagielki überreichten dem Verwaltungschef eine Unterschriftenliste, deren Unterzeichner sich ein umzäumtes Auslaufgelände für Hunde in Bergkamen wünschen. Beide hatten ihre Lieblinge ins Rathaus mitgebracht.

200 Unterschriften anderer Hundefreunde haben sie im vergangenen halben Jahr gesammelt. Um möglichst alle zu erreichen, wurden die Listen in Tierfutterhandlungen in Bergkamen und Werne sowie in einem Getränkemarkt ausgelegt. “Das Vorhaben stößt bei mir durchaus auf Sympathie”, so der Bürgermeister, “das sind sicherlich berechtigte Wünsche.” Verwaltungsintern werde nun geprüft, wie man weiter vorgehen könne.

Ihm sei bewusst, dass es nur wenige Stellen in Bergkamen gebe, wo die Hunde frei laufen können, sagte Schäfer, nach eigenem Bekunden Katzenbesitzer. Marion Eckert und Anette Jagielki wünschen sich einen Bereich, in dem ihre Hunde tollen, aber auch die sozialen Kontakte pflegen können. Vorbild ist eine Anlage in der Nachbarstadt Kamen, wo am Galgenberg eine 1800 Quadratmeter große Fläche eingerichtet wurde.

Allerdings ist die ganze Angelegenheit nicht ganz kostenlos für die Stadt. Ein Zaun muss angeschafft werden, zudem Sammelbeutel für die Hinterlassenschaften der Vierbeiner. “Man könnte Werbebanner anbringen”, so Marion Eckert mit Blick auf Tierfutterhandlungen als mögliche Kunden für die “Bandenwerbung”. “Eine Schleuse wäre nicht schlecht”, wünscht sie sich zudem. Dadurch könnten die Hunde in entspannter Situation von der Leine gelassen werden, sagt sie.

Darüber hinaus muss die Frage der Haftung geklärt werden. “Das Betreten wird auf eigene Gefahr sein”, sagt Roland Schäfer. Klar ist auch, dass Frauchen und Herrchen in dem umzäunten Gelände aufpassen müssen, dass sich ihre Lieblinge nicht gegenseitig ans Fell gehen. Der ganze Bericht.

hal


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