Auf der Suche nach einem Zuhause
Vielleicht ist Alisa an der S-Bahn-Station vergessen worden. Vielleicht wurde die Hündin auch einfach nur ausgesetzt. Tage oder Wochen lang suchte Alisa an einer S-Bahn-Station in Moskau nach ihrem Herrchen. Sie versuchte zu überleben, hatte Hunger und Durst und bettelte. Steine wurden nach der Hündin geworfen. Sie wurde schwächer und schwächer, suchte Schutz bei Männern - und bekam Schläge.
Schließlich fand sie ein Loch unter dem Bahnsteig und wartete - auf ihren Menschen? Bis Alisa eines Abends aus ihrem Loch sprang, über die Gleise rannte und von einer S-Bahn überfahren wurde. Eine junge Frau, die gerade mit ihrem Hund an den Gleisen spazieren ging, beobachtete den Unfall und lief zu Alisa. Sie trug die vor Blut triefende Hündin heim. Dort sah sie, dass ein Bein nur noch an dünner Haut hing.
Alisa kam in die Tierklinik und wurde notoperiert. Das Hinterbein musste amputiert werden. In der ersten Zeit nach dem Unfall konnte Alisa nicht laufen, hatte Schmerzen und war sehr traurig. Sie lebt in einem Tierheim. Inzwischen ist Alisa ein Jahr alt und ganz schön flink: Sie rennt und spielt mit den anderen Hunden. Doch traurig ist sie immer noch. Sie schläft schlecht - bestimmt sucht sie im Traum immer noch nach ihrem Menschen. Sie hat zwar nur drei Beine, aber ein so großes Herz.
Auch Balto wurde verletzt auf der Straße in Russland gefunden. Er hatte ein gebrochenes Bein, das mittlerweile operiert wurde. Der liebe Kerl ist erst vier bis fünf Monate alt. Balto sollte so schnell wir möglich das Obdach in Vyborg verlassen können. Er ist geimpft,gechipt ,sehr lieb und altersgemäß verspielt und agil. Balto wird ein großer Hund werden.
Wer Alisa oder Balto ein schönes Zuhause geben kann , der wende sich bitte an:
Hundehilfe Russland e.V
www.hundehilfe-russland.de
Ein neues Zuhause gefunden

Sira hat ein neues Zuhause gefunden.
Sira, Mona und Canuto konnten dem Tod entkommen. Die drei Dackel, über die wir vor einigen Wochen berichtet haben, haben die Tötungsstation in Spanien verlassen können. Canuto und Sira wurden mit Hilfe von Flugpaten nach Deutschland ausgeflogen.
Das Rauhhaardackel-Mädchen Sira, das so traurig in die Kamera blickte, hat eine Familie nahe der österreichischen Grenze gefunden. Canuto ist vorerst bei einer Pflegestelle untergekommen und hat schon zwei Interessenten. Der Dackel-Welpe Mona konnte in Spanien vermittelt werden und ist bei einer Bekannten der Tierschützerin Araceli untergekommen, die in dem Tierauffanglager in Cordoba rund 300 Hunde betreut.
Der Verein „Hundeleben retten” engagiert sich für Hunde in Not, sowohl in Deutschland als auch im Europäischen Nachbarland Spanien und Griechenland. Eines der Hauptprojekte ist die Rettung der Hunde aus der Auffangstation in Lucena/Cordoba, rund 100 Kilometer von Malaga entfernt, der unsere drei Dackel entkommen sind. Der Betreiber ist ein Tierarzt. Dieser Mann entpuppte sich zum „Problemlöser auf ganz eigene Art”: Er hat mehrere Welpen, große und wahllos gesunde Hunde eingeschläfert. In einer “Rettungsaktion” versucht der Verein, der vor Ort mit der Tierschutzkollegin Aracali zusammenarbeitet, die Hunde zu vermitteln.
Die drei Dackel stehen stellvertretend für alle Hunde bei Araceli, die noch Hilfe bedürfen. „Wir hoffen, dass die Bevölkerung in Deutschland auf das Elend im Ausland aufmerksam wird”, sagt Vorsitzende Gertrud Hanis. Dennoch setzt sich der Verein auch für Notfälle in Deutschland ein - „die Tierschutzarbeit beginnt vor der eigenen Tür.
Viele Menschen denken, dass es hier kein Tierelend zu geben scheint. „Leider ist das ein großer Trugschluss”, so Hanis. „Nur die Tatsache, dass unsere Tierheime keine Tötungsstationen sind, lässt uns etwas aufatmen.” Die Zahl der hinter den Kulissen getöteten, misshandelten oder ausgesetzten Tiere ist erschreckend. Wenn sich Menschen aus beruflichen, persönlichen oder gesundheitlichen Gründen von dem geliebten Tier trennen müssen, hilft der Verein bei der Suche nach einem geeigneten Zuhause weiter und bei der Vermittlung.
Findel-Fuchs hat ein neues Zuhause

Wie süß: Findelkind Ina. Foto: Georg Barth
Moosinning - Findel-Fuchs Ina hat ein neues Zuhause: Die Schäfers in Moosinning (Kreis Erding) haben sich des Jungtiers angenommen.
“Ina, komm wir spielen”, ruft Roland Schäfer (22) - und schon kommt das Tierchen angetapst. Seit vier Wochen ist es Mittelpunkt des Geschehens auf dem Hof der Landwirtsfamilie.
Und das kam so: Ein Bekannter der Familie sah eines Abends den höchstens zwei Wochen alten, abgemagerten Fuchs am Straßenrand. Tags darauf saß das Füchslein immer noch da. Da brachte der Freund das Tier zu den Schäfers. Sie haben Erfahrung mit Wildtieren, hüten auch einen Rehbock auf dem Hof. Schäfer sagt: “Wir mögen Ina, sie gehört jetzt zur Familie.”
Viele Bilder von dem süßen Fuchskind gibt es auf merkur-online.de zu sehen.
Hugo - ein Fall für Experten
Wer gibt einem Versuchshund ein verständnisvolles Zuhause? Auf laborbeaglehilfe.com gibt es einen Kommentar von Tierärzten, die darauf hinweisen, worauf man sich einstellen muss, wenn man so ein armes Tier aufnimmt. Mitleid alleine reicht nicht aus. Über Laborbeagle
Laborbeagle unterscheiden sich vom “normalen” Beagle in erster Linie im Hinblick auf ihre Haltung und die damit verbundenen Erfahrungen. Die rassetypischen Besonderheiten finden sich auch bei den Labortieren. Auch sie sind Jagdhunde, wobei der Jagdtrieb unterscheidlich stark ausgeprägt ist.
Laborbeagle, die in Familien vermittelt werden, haben den ersten Teil ihres Lebens in sehr reizarmer Umgebung verbracht und viele Dinge nicht kennen gelernt, die ein Hund kennen muss, um problemlos in einer Familie zu leben. Zum Lernen ist es zum Glück nie zu spät, und Erfahrungen zeigen, dass auch ältere Hunde sehr wohl in der Lage sind, sich nach kurzer Zeit zu ganz normalen Hunden zu entwickeln.
Im Labor leben die Hunde in gleichgeschlechtlichen Rudeln. Das führt dazu, dass sie in der Regel mit Artgenossen sehr gut auskommen, auch mit Katzen und Kleintieren gibt es selten Probleme.
Oft hört man, Laborbeagle seien wie Welpen. Es gibt aus der Menschenperspektive zwar einige Parallelen (beide sind nicht stubenrein, können nicht an der Leine gehen usw.), dennoch wird diese Beurteilung erwachsenen Hunden nicht gerecht.
Anforderungen an künftige Besitzer:
Sie müssen Geduld, Einfühlungsvermögen und Zeit haben
Der Hund sollte möglichst nicht länger als vier Stunden täglich alleine sein.
Eine gute Hundeschule ist von Vorteil.
Der Hund möchte liebevoll aber konsequent erzogen werden und in Ihnen einen berechenbaren und zuverlässigen Partner haben.
Stammgast im Tierheim: Rocky
Der Beagle Rocky weist eine traurige Bilanz auf: Er ist schon zum vierten Mal im Tierheim München-Riem. “Stur, dominant, ein besessener Jagdhund - und obendrein bleibt Rocky nicht alleine”, so wird der fünfjährige Rüde beschrieben. Der hübsche Kerl braucht also Frauchen und Herrchen mit Hundeerfahrung. In der Tierzeit von merkurtz.tv wird Rocky vorgestellt.
Im Blog von tierfreunde.de gibt es übrigens eine nette Geschichte über einen Beagle: Ein Klick mit Folgen - von wegen Jagdhund!
Traumhund ohne Heimat
Er wurde schwerst misshandelt auf den Straßen von Moskau gefunden. Der einjährige Schäfermix-Rüde kam schon vor einigen Monaten nach Bayern. Mittlerweile geht es Yoda wieder gut, er fühlt sich auf seiner Pflegestelle in Bayern sehr wohl. Allerdings ist die Pflegemama dringend auf der Suche nach einem Dauerplatz für den Vierbeiner, da sie wieder einen Job hat und er den ganzen Tag eingesperrt wäre. Die Suche nach Adoptiveltern ist also sehr dringend geworden.
Zu Artgenossen ist Yoda sehr freundlich und umgänglich, bei Menschen reagiert er zunächst misstrauisch. Er ist 45 cm gross, unkastriert, entwurmt, geimpft und gechipt. Kontakt über den Tierschutzverein Kissing (tschvkissing@web.de).
Kleines Raubtier sucht neues Zuhause
Ebersberg - Die knapp vierjährige Cilla sucht ein neues Zuhause. Cilla ist eine reinrassige Maine Coon und sich ihrer Schönheit mit einer entsprechenden Arroganz bewusst. Sie kam schon vor einiger Zeit in die Pflegestelle des Tierschutzvereins Ebersberg. Die Vorbesitzer durften sie angeblich beim Wohnungwechsel nicht mitnehmen.
Anfangs hat sie unter dem Verlust der vertrauten Personen sehr gelitten. Inzwischen hat sich ihr Selbstbewusstsein erholt - sie bestimmt, wer im Haushalt der Boss ist. Daher braucht Cilla einen Menschen, der die Sprache der Katzen versteht und keine Kleinkinder hat.
Weitere Informationen gibt’s hier.






