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Ein herzzerreißender Fall

welpen-rum1Eigentlich ist Leslie Rowe nur aus dem Auto gestiegen, um ein rumänisches Ortsschild zu fotografieren. Doch plötzlich sprangen sechs Welpen um sie herum. Die Münchner Tierfreundin schaute sich um und machte einen Bauernhof als deren Zuhause aus. Die Kleinen leben dort in einer Hütte mit ihrer scheuen Mutter und dem Vater.

Wenig später ließ sich der Bauer blicken. Als Leslie Rowe sich nach der Zukunft der jungen Hunde erkundigte, deutete er mit einer Handbewegung das Halsabschneiden an. „Was soviel bedeutet, dass sich niemand um die Hunde kümmern wird”, sagt die Münchnerin. Sie zögerte nicht, kaufte einen großen Sack Welpenfutter und bat den Mann, die jungen Hunde zu füttern.

welpen-rum2„Die Welpen wirken gesund und kräftig, sehen entzückend aus und wären meines Erachtens auf Grund des Alters auch noch leichter vermittelbar.” Leslie Rowe hofft, dass die Welpen in den nächsten zwei Monaten versorgt sind. Danach will die Tierschützerin die Vierbeiner nach München bringen. Natürlich werden für die süßen Kleinen noch Plätze gesucht.

Leslie Rowe ist sich bewusst darüber, dass die Problematik der vielen herrenlosen Hunde nicht durch die Adoption einzelner Hunde gelöst wird. “Im Prinzip denke ich, dass es langfristig eine Lösung vor Ort geben muss, etwa ein Kastrationsprojekt, vielleicht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund. Nur auf diese Weise lässt sich das Problem längerfristig lösen”, sagt sie. Sie möchte nun die notwendigen Kontakte herstellen.

Doch zunächst versucht leslie Rowe, die jungen Hunde zu vermitteln und unterzubringenund. Eine weitere junge, einigermaßen zutrauliche Hündin auf drei Beinen hat die Münchnerin am Straßenrand angetroffen. “Sie ist vollkommen ausgezehrt, im Gegensatz zu vielen anderen Streunern die mir begegnet sind, weil sie durch ihr Handicap einfach nichts selbst jagen kann”, berichtet die Münchnerin. Die Hündin wurde möglicherweise angefahren, das verletzte Bein ließe sich vielleicht noch operieren. Es ist gut möglich, dass die Hündin auch Welpen hat, weil sie große Zitzen hat. “Dieser Fall ist wirklich herzzerreißend”, sagt Leslie Rowe. “Ich würde sie sofort bei mir aufnehmen, wenn ich nicht in einer Stadtwohnung leben würde und nicht bereits selbst einen Straßenfindling aus Spanien hätte. Ein unglaublich liebes Tier!”

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Die arme Hündin kann aufgrund ihres Handicaps selbst nicht jagen.

Wer Interesse hat, einen der Hunde aufzunehmen, bekommt unter Telefon 0170-4814562 weitere Informationen.

no/Münchner Merkur

Welpen auf dem Wühltisch

wuehltischDer Tatort: ein Wochenmarkt irgendwo in Ungarn, Polen, Holland oder Belgien. Alternativ ein dunkler Parkplatz oder Hof in Deutschland. Das Opfer: nur wenige Wochen alt, unterernährt und oftmals krank. Ein Häufchen Elend, mit herzerweichendem Blick, aber meist ohne gültige Papiere und nötige Impfung. Die Täter: skrupellose Hundever­mehrer, denen es nur um das schnelle Geschäft geht. Dass es sich um fühlende Wesen mit Angst und Schmerz handelt, zählt nicht. “Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie mit ihrem Mitleidskauf das grausame Geschäft mit den Welpen erst anheizen”, so die Erfahrung von Dieter Ernst vom ETN. Der Verein Tasso, der ETN und bmt haben das Jahr 2010 daher zum Jahr “Gegen den unseriösen Welpenhandel” erklärt und gemein­sam die Kampagne “Wühltisch-Welpen - nein Danke!” ge­star­tet. Alle drei Organisationen wollen durch Auf­klärung die Nachfrage stoppen und somit für un­seriöse Händler den Markt in Deutsch­land austrocknen.

In einem Film zeigt der ETN bewegende Bilder zu einem ernsten Thema. Die Realisierung des Films war teilweise nur mit versteckter Kamera möglich.


Außerdem gibt Tasso Hinweise, woran unseriöse Welpenhändler und Welpen­vermehrer zu erkennen sind. Wird den Interessenten das wirkliche Muttertier gezeigt oder präsentiert der Welpen­händler eine Alibi-Hündin? Ist der Preis ein Schnäppchen? Werden die Welpen auf dem Parkplatz aus dem Kofferraum verkauft? Stellt der Verkäufer Fragen? Wie sehen die Welpen aus?  Hat der Verkäufer mehrere Rassen im Angebot? Bietet er  „Ratenzahlung, Rabatt, Lieferung frei Haus, Verhandlungssache” an?

Das kann man gegen die Welpenvermehrer tun: Aufklären und informieren, Anzeige erstatten, sich an die Öffentlichkeit wenden unn nicht kaufen!

Ausführliche Informationen zu all diesen Hinweisen gibt es auf www.tasso.de.

Das schwarze Schaf der Familie Dachs

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Ein schwarzes Schaf unter Hunden. Fotos: Plettenberg

Warngau - Die elfköpfige Hundefamilie auf dem Maroldhof von Klaus Dachs hat Zuwachs bekommen: das schwarze Lamm Bambi.

Bambi ist das schwarze Schaf der Familie. Und zwar wörtlich. Weil das einen Monat alte Lämmchen von seiner Mutter verstoßen wurde, nahm die Familie Dachs es im Wohnhaus auf. Adoptiert wurde der Wirbelwind aber auch von der elfköpfigen Hundefamilie auf dem Maroldhof in Warngau (Landkreis Miesbach).

Zehn Fellknäuel springen im Wohnzimmer des Maroldhofes am Taubenberg herum, eine quirlige Hunde-Truppe, dem ersten Eindruck nach. Aber: Eines der Tiere trägt eine Windel - nein, das kann kein Hund sein. Ein kohlrabenschwarzes Lamm tobt mit den im November geborenen Hunden herum, als hätte es nie etwas anderes getan. Und wenn es nach dem Herumtollen ans Kuscheln geht, liegt Bambi immer mittendrin, in der Hundefamilie.

„Wir mussten das Lamm mit der Flasche aufziehen”, erklärt Silvia Dachs. Die Mutter von Filomena (9) und Marinus (11) beobachtet vergnügt das Treiben der Tiere. Ihre Tochter muss bisweilen schon mal weichen, wenn die Hunde und das kleine Schaf das Sofa in Beschlag genommen haben. „Dann wird geschubst, was das Zeug hält”, erzählt Dachs schmunzelnd. Die Hunde-Eltern Hexi (6) und Loiserl (5) haben das Lämmchen ebenfalls als Junges angenommen. Vor allem Loiserl - ein ausgewachsener Dobermann - kümmert sich rührend um den Familienzuwachs. „Wenn jemand an die Tür kommt, dann sind die beiden großen Hunde als erste da, dann kommt sofort das Lamm. Und erst danach tauchen die Welpen auf”, sagt die 43-Jährige.

bambi2Obwohl alle noch unter einem Dach wohnen, ist ein Großteil der Hunde inzwischen schon an neue Familien vermittelt - bis auf drei Tiere. „Es gibt Chancen, dass es irgendwann wieder ruhiger wird”, schmunzelt Vater Klaus Dachs. Der Unternehmer und die Kinderpflegerin betreiben die Schafzucht im Nebenerwerb. Das verlorene Schaf wieder in die ursprüngliche Familie einzugliedern - das gehe nicht. „Wir haben das einmal mit einem verstoßenen Jungen versucht, aber am nächsten Morgen lag es tot im Stall, es wurde zu Tode gestoßen”, erklärt Silvia Dachs. Deshalb bleibt das Lamm im Haus - bis alle Tiere auf die Weide kommen.

Für Abwechslung im Haus ist bis dahin gesorgt. „Ich kam mal heim, da fehlte ein Pantoffel”, berichtet Klaus Dachs. Als der 48-Jährige seinem Unmut über diesen Zustand lauthals Luft machte, trollte sich einer der Hunde davon, um kurz darauf wieder aufzutauchen - mit dem Pantoffel in der Schnauze. „Das rührt einen schon sehr”, erklärt der Vater, um nachzulegen: „Nichts ist mehr sicher vor der Räuberbande.”

bambi3Die Windel tragen muss Bambi übrigens, weil sie - im Gegensatz zu den Hunden - nicht stubenrein ist. Gekocht wird für die Tierfamilie jeden Tag frisch. Auch hier gibt’s wunderliche Entwicklungen: „Bambi isst Hunde-Guttis, die Welpen machen sich dafür über das Lämmer-Korn her”, so Silvia Dachs.

mm


Elf Gründe zum Kuscheln

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Elf Hundebabys zum Knuddeln. Foto: Lehmann

Attenkirchen - Das soll ihr erstmal jemand nachmachen: Elf Junge hat Berner Sennenhündin Lisa geworfen - und das beim ersten Mal.

Fotos vm Nachwuchs

„Normal kann man mit vier oder fünf rechnen”, berichtet Landwirtin Hedwig Sixt, auf deren Hof in Staudhausen (Gemeinde Attenkirchen) sich die knuddeligen Welpen tummeln. „Aber das zeigt, dass es Lisa bei uns gut geht.”

Und weil die Neugeborenen gar so knuffig sind, hat die Bäuerin auch keine Schwierigkeiten, sie zu vermitteln. Vier sind schon weg, drei weitere bereits versprochen - sehr zum Bedauern von Sabine Sixt und den Nachbarskindern Leonie und Sarah, die die Hunde schon fest ins Herz geschlossen haben. Zumindest ein Welpe bleibt auf dem Hof: Alina. „Sie ist die Schönste vom ganzen Wurf”, findet Hedwig Sixt. „Sie ist ein rechtes Luder, aber das kriegen wir schon.”

mm/www.merkur-online.de


Endlich am Tageslicht

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Pepa, Pin, Lola und der schwarze Max sind mittlerweile im Tierheim.

Baena - das ist ein kleines Dorf in Andalusien. Touristenbusse schlängeln sich auf ihrem Weg nach Granada, Cordoba oder Sevilla durch die Olivenplantagen. Olivenbäume, soweit das Auge reicht - hier gibt es ein ausgezeichnetes Olivenöl. Leider haben die Worte Tierliebe und Tierschutz keine Bedeutung.

Ein kleines Stück außerhalb von Baena hausen im Keller eines verfallenen Hauses neben einer alten Ölmühle fünf Hunde. Der Besitzer des Hauses wohnt und arbeitet in Baena. Er kommt einmal pro Woche zum Füttern und Tränken. Dann stürmen die vier Rüden und die Hündin raus, und der Mann kratzt den Kot weg, spritzt den Keller mit dem Wasserschlauch ab. Die Hunde werden mit dem Stock wieder reingejagt. Die Hündin hat zweimal im Jahr Welpen, die der Hundebesitzer entweder an seine Jägerfreunde verschenkt, von Mitarbeitern der Tötungsstation abholen lässt oder - mit der Schaufel erschlägt.

Eine deutsche Tierliebhaberin, die hin und wieder Urlaub in dem Dorf macht, hat schon viele Versuche unternommen, die Hündin rauszuholen oder wenigstens kastrieren zu lassen - vergeblich. In diesem Jahr konnte sie wenigstens die Welpen herausholen und nach Deutschland mitnehmen. Außerdem nahm sie dem Hundebesitzer das Versprechen ab, die Hündin kastrieren zu lassen. Im Februar wird die Tierschützerin nachfragen.

kellerhunde2Die Welpen sind vom Tierheim Weilheim-Schongau aufgenommen worden und genießen sicher die tägliche Fütterung und auch das Tageslicht. Sie haben hier die Namen Pepa, Pin, Lola und Max bekommen. Auf www.tierheim-weilheimschongau.de sind die Kleinen zu finden.

Walli rettet sieben Welpen

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Walli und ihr Herrchen retteten die sieben Welpen. Foto: Thomas Zimmerly

Karlsfeld - Drama an der B 13: Eine fünfjährige Hündin bringt ihren Rettungshundeführer zu ausgesetzten sieben Welpen. Ein Mann wird auf frischer Tat ertappt.

Walli spürt im Auftrag der Mantrailer- und Rettungshundestaffel Starnberg verschüttete Menschen auf. Am Donnerstag hat der treue Gebirgsschweißhund fünf Welpen das Leben gerettet. Gemeinsam mit Herrchen Robert Plank war die Jagdhündin gerade im so genannten Schweizer Holz an der B 13 bei Oberschleißheim unterwegs. Plötzlich nahm die fünfjährige Walli Witterung auf. „Ich lief ihr in den Wald nach, und auf einmal haben mich ein Mann und fünf junge Hunde angeschaut.” Der 48-jährige Rettungshundeführer aus Karlsfeld fragte den Mann, was er hier mache. Er sei eben mit den Hunden aus einem Auto rausgeworfen worden, antwortete dieser mit ungarischem Akzent. Plank war sofort klar: Der wollte die Kleinen aussetzen.

Zur Fotostrecke

Plank tippte schon die Nummer der Polizei ins Handy, als er zu seiner Verblüffung einen Streifenwagen sah. Ein Brummifahrer hatte die Beamten alarmiert - und stand nun mit zwei weiteren kleinen Hunden auf dem Arm vor Plank. Der Lastwagenfahrer hatte eine Vollbremsung hinlegen müssen, weil die zwei Welpen gerade vor ihm über die Bundesstraße 13 getapst waren. Erst in allerletzter Sekunde habe er seinen Laster stoppen können, bedeutete er Plank.

Rettungshundeführer Robert Plank ist auch Mitglied beim Dachauer Netzwerk SOS-Vierpfoten, das sich um ausgesetzte oder kranke Tiere kümmert. „Ich habe die Kleinen mit zu mir nach Hause genommen. Sie haben furchtbar gefroren, einer konnte gar nicht mehr laufen.”

Das etwa acht Monate alte Septett, drei Beagle, drei Vizsla (ungarische Jagdhunde) und ein Golden Retriever, ist mittlerweile wieder putzmunter und scheint die Strapazen ohne Schäden überstanden zu haben. Ein Tierarzt wird sie nun untersuchen, impfen und mit einem Chip versehen. Nach ein paar Tagen in Quarantäne wollen Plank und Vierpfoten-Vereinschefin Silvia Mantik ein schönes Plätzchen für die kleinen Racker suchen. Interessierte können sich bei Mantik (Telefon 01 79/ 6 86 31 08) melden.

Nach Auskunft der Polizei Oberschleißheim ist der Peiniger der Hunde wieder auf freiem Fuß. Ihn erwartet nun möglicherweise ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

zim/www.merkur-online.de


Nach 60 Tagen werden sie getötet

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Betty hat einen Pflegeplatz gefunden.

Schon wieder erreicht tierfreunde.de ein Hilferuf aus dem Ausland: In dem winzigen Tierheim in Sibenik /Kroatien werden die Hunde prinzipiell nach 60 Tagen Aufenthalt getötet. Die einzige Überlebenschance für die Vierbeiner besteht darin, in dieser Zeit einen Platz zu finden, und sei es “nur” eine vorübergehende Pflegestelle. Drei Frauen kümmern sich um die Hunde. In der Region selbst sind die Menschen kaum daran interessiert, sich der Tiere anzunehmen, obwohl erstaunlicherweise für ein paar der Vierbeiner Plätze gefunden wurden.
Die einzige Chance besteht darin, sie zu uns zu bringen. Einige Beispiele: Die beiden Mischlings-Schwestern Betty und Tina, etwa drei Monate alt, haben schon Pflegeplätze gefunden. Beide werden als anhänglich und putzig beschrieben. Die Brüder Teddy und Balto, drei Monate alt, sind auch bei Pflegestellen untergekommen- mit ihren schwarzen Locken sehen sie einfach nur süß aus. Alle drei sind gelassene Kerlchen, ruhig und friedlich. Natürlich sind auch einige ältere Hunde unter den Notnasen, wie Charlie. Der etwa vier Jahre alte Mischling sieht schlecht, eine Operation könnte ihm helfen. Dafür hat der braun-weiße Rüde eine gute Orientierung und einen scharfen Geruchssinn. Außerdem ist er verschmust, sanft und anschmiegsam.

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Charlie sieht schlecht, eine Operation könnte helfen.

Der Tierschutzverein Kissing kümmert sich - eventuell in Zusammenarbeit mit anderen Tierschutzorganisationen - um die Notnasen. Natürlich sind die Helfer auf der Suche nach großherzigen Tierfreunden, die einem dieser Tiere eine Bleibe geben könnten. Die Hunde werden entwurmt, geimpft und gechipt abgegeben. Soweit es altersgemäß möglich ist, werden sie noch vor Ort kastriert.

Kontakt mit dem Tierschutzverein Kissing:
Doris Lackner: Telefon 08233/73 78 20, E-Mail: tschvkissing@googlemail.com
Friedl Karbatsch: Telefon 0171/4213434, E-Mail: friedl.karbatsch@web.de


Seit vielen Jahren ist der Tierschutzverein Kissing mit den drei Tierschützerinnen in Sibenik in Kontakt. Hier ein aktueller Lagebericht von Maria Sljivic, Stela Gotal und Irene Zoric aus Sibenik:

“Die Auffangstation wird von der Privatfirma As Eko (beauftragt von der Stadt Sibenik) geführt. Diese Firma ist in erster Linie für Desinfektion und Schädlingsbekaempfung zuständig und beschäftigt mehrere Veterinärärzte.

Den aufgenommenen Hunde wird eine Frist von 60 Tagen Aufenthalt eingeräumt, um eventuell an interessierte Abnehmer abgegeben werden zu können. Andernfalls werden die Hunde nach Ablauf der Frist getötet. Die Tötung erfolgt seitens der Veterinärärzte.

Während der 60 Tage werden die Hunde von Montag bis Freitag mit Trockenfutter und Wasser versorgt; die Zwinger etwas gesäubert. Samstags und sonntags keine Fütterung, keine Säberung.

Seitens der Firma werden keine Vermittlungen und keine ärztlichen Behandlungen - abgesehen von Entwurmungen, -flohungen, -lausungen auf Anfrage - durchgeführt.

Aus diesem Grunde bemühen wir uns, eigeninitiativ die Hunde zu retten. Einige Hunde konnten bereits nach Österreich und Deutschland sowie in der Region Sibenik weitervermittelt werden. Impfungen, Behandlungen, Transporte, zusätzliche Futterverabreichung etc. wurden bisher ausschließlich von uns veranlasst und finanziert.

Bisher mussten wir im Zuge unserer Vermittlungstätigkeiten froh sein, geeignete tierliebe „Abnehmer” zu finden, ohne diese vorweg finanziell zu belasten, da ansonst die Vermittlungschancen ungleich geringer wurden.  Unsere Privatausgaben haben bereits die Zumutbarkeitsgrenze mehr als überschritten.

Grundsätzlich vertreten wir den Standpunkt, dass eine Vermittlung der Hunde im Raum Sibenik unter Sensibilisierung der hiesigen Bevölkerung für das Thema Tierschutz eine nachhaltige Lösung waere. Eine Vermittlung der Hunde in Länder wie Deutschland und Oesterreich ist langfristig keine geeignete Lösung, da auch dort die Tierheime überfuellt sind.

Zur Zeit befinden wir uns in Verhandlung mit dem Vizebürgermeister hinsichtlich Durchführung und Umsetzung tierschutzrechtlicher Bestimmungen, wobei noch keine konkreten Ergebnisse vorliegen.Unterstuetzend sammeln wir Unterschriften fuer eine Petition zur Errichtung eines Tierheimes unter Einhaltung kroatischer Tierschutzrechtsbestimmungen.

Gespräche mit dem Amtstierarzt führten ins Leere, zumal dieser die Um- und Zustände mehr als beschönigt, die Tötung der Hunde negiert und somit keinen Handlungsbedarf zu erklären sich bereit zeigt.”



Hundegeburt live bei Antenne Bayern

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Florian Weiß mit Hundemama Emma und den Welpen. Foto: Antenne Bayern

Ismaning - Ein Keuchen, ein Fiepen, dann bringt Hündin Emma neun Welpen zur Welt - live während einer Sendung von Antenne Bayern. Doch von der Schwangerschaft seiner Emma hat der Moderator Florian Weiß nichts gewusst.

Die Hundedame stammt nämlich aus der Tötungsstation Illatos út im ungarischen Budapest. Bei dem Sender glaubt man, dass ein Bauer das Tier abgegeben hat, da es trächtig war. Eine Kollegin hatte Emma erst vor rund einer Woche an Florian Weiß vermittelt.

Dass er wenige Tage später neunfacher Hundepapa werden würde, konnte er damals nicht ahnen: Schließlich hatte eine Tierärztin ihm versichert, dass Emma nicht trächtig sei. War sie aber doch: Nur wenige Tage später erlebte Florian Weiss dann die Geburt - live im Studio in Ismaning mitten in seiner Abendsendung von Antenne Bayern.

„Das war einfach unglaublich”, sagt der Hundepapa. Emma lag ganz still in der Ecke des Studio 1 und schlief. Ein kurzes Fiepen, dann ging‘s los: „Emma keuchte und keuchte und auf einmal krabbelt ein kleines schwarzes Würmchen unter ihrem Bauch hervor.” Ganz aufgeregt moderierte Florian Weiß seine Sendung weiter. Tausende Zuhörer erlebten alles live mit.

Moderator Weiß: „Stunden später ohne Schlaf sind mir am Hundekörbchen einfach so die Tränen gekommen.”

Fotostrecke auf www.merkur-online.de

Video von der Geburt auf youtube.com

Weitere Informationen gibt’s bei Antenne Bayern!


Das muss wahre Liebe sein

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Der dreibeinige Hundevater mit der Mama der Welpen.

Das muss wahre Liebe sein: Der dreibeinige Hundevater versucht, zusammen mit der Mutter seiner Welpen zu überleben. Diese rührende Hundegeschichte spielt zurzeit in Belgrad. Dass dort Welpen am Straßenrand, in der Fußgängerzone oder in Müllcontainern gefunden werden, ist in der Metropole Serbiens nichts Außergewöhnliches.

Selten kommt es allerdings vor, dass bei einer Hundefamilie auch noch ein “Vater” dabei ist. “Mama und Papa sind unzertrennlich”, erzählt Claudia Zimmermann. “Die Mami bleibt alle paar Schritte stehen und wartet auf den humpelnden Dreibein-Papa.” Die sieben Welpen der beiden Streuner sind etwa sechs Wochen alt und wurden im letzten Moment vor den Hundefängern gerettet.
Claudia Zimmermann stammt aus Steinbach bei Moorenweis (Landkreis Fürstenfeldbruck). Sie engagiert sich für das “Projekt Belgrad”, das gemeinsam mit dem Tierschutzverein Kissing ins Leben gerufen wurde, und ist gerade dabei, einen eigenen Verein zu gründen. Ihre Hauptaufgabe ist es, den Tierschutz in Serbien einen Schritt näher an die europäischen Verhältnisse zu rücken. “Unser oberstes Ziel ist es, die Streunerpopulation in Belgrad dauerhaft durch Kastrationen einzudämmen und die Bevölkerung in Sachen Tierschutz aufzuklären”, so die 29-Jährige.

Claudia Zimmermann schildert die schlimmen Zustände in Belgrad: “In Serbien liegen unzählige Welpen am Straßenrand, teils überfahren, teils werden sie als lebendes Spielzeug unvorstellbar misshandelt. Auch in der Fußgängerzone werden die süßen Babys am Stand verschenkt, und meist werden dann diese Tiere, wenn sie groß und nicht mehr so süß sind, einfach entsorgt, an Straßenrändern, in Plastiksäcken oder im Müllcontainer.” Viele Streuner, die nicht überfahren werden oder an Krankheiten sterben, werden von den Hundefängern in die Tötung gebracht.

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Die Welpen kommen Ende Mai nach München.

Die Hündin unserer Familie hat ihre Welpen wohl in der Fußgängerzone auf die Welt gebracht und dort auch versteckt. Als die Kleinen aus ihrem Versteck gekrochen sind, haben sie die Gäste in einem benachbarten Lokal gestört. Daraufhin wurden die Hundefänger alarmiert. Doch eine Tierschützerin vor Ort, mit der Claudia Zimmermann eng kooperiert, war schneller. Die Kleinen sind in Sicherheit, nun hat es sich Claudia Zimmermann zur Aufgabe gemacht, den dreibeinige Papa und die scheue Mama zu fangen, um beide zu kastrieren.

Für die Welpen werden dringend Plätze gesucht. Vermutlich reisen die sieben süßen Hundebabys Ende Mai nach München aus.

no/tierfreunde.de

Kontakt zu Claudia Zimmermann unter czimmermann11@aol.com oder www.tierschutzverein-kissing.de.

Hunde zum Vaterschaftstest

vaterschaftMemmingen - In einem kuriosen Rechtsstreit hat das Landgericht Memmingen bei zwei Hunden einen Vaterschaftstest gemacht - denn die Nachbarswelpen hatten mit beiden eine verblüffende Ähnlichkeit.

Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, hatte eine Frau aus dem Unterallgäu zwei Hundehalter aus der Nachbarschaft angezeigt, nachdem ihre Hündin drei Welpen auf die Welt gebracht hatte. Sie sei der Überzeugung gewesen, dass zwei der kleinen Welpen den Nachbarshunden Smoke und Leo “verblüffend ähnlich” sehen, teilte das Gericht mit. Die Unschuld beider Rüden sei inzwischen durch ein Gutachten bewiesen worden. Die Klägerin aus einem kleinen Ort bei Erkheim hatte den Nachbarn vorgeworfen, nicht ausreichend auf ihre Hunde aufgepasst zu haben. Sie forderte von den beiden Haltern der mutmaßlichen Väter der Welpen Schadensersatz. Das Amtsgericht Memmingen hatte die Klage abgewiesen. Die Klägerin hätte ihre läufige Hündin, die als Hofhund auf dem Bauernhof ihres Mannes gehalten wird, einsperren müssen. Mit diesem Urteil war die Frau nicht einverstanden und legte Berufung ein. Als das Landgericht in der Berufungsverhandlung durch das Gutachten zu dem Ergebnis kam, dass weder Smoke noch Leo als Vater der Welpen in Frage kommen, nahm die Klägerin ihre Berufung zurück. Der Bericht bei www.merkur-online.de.