Tierische Wiesn
Wer in München Traditionsverbundenheit zeigt,schmeißt sich in diesen Tagen in Dirndl oder Lederhosn und schlendert mittags gemütlich über die Wiesn. Hin und wieder schleicht ein Vierbeiner mit - trotzVerbot, dafür mit Halstücherl und Herzerl. Ob sich die verirrte Krähe im Himmel der Bayern so wohl gefühlt hat, darf bezweifelt werden. Immerhin hat sie es einen Tag lang im Bierzelt ausgehalten. Auf www.merkur-online.de gibt es einige Fotos zu sehen - von dem Vogel, von arbeitslosen und berufstätigen Zamperln, von Flöhen und natürlich von schmucken Pferden.
Tiere und Natur
Das Thema unseres Fotowettbewerbs lautet diesmal: “Tiere in der Natur”. Hier ist alles erlaubt, was eure Liebling in der Natur und an der frischen Luft zeigt - auch der Leguan oder Wellensittich, der ein Bad in der Sonne genießt. Zu gewinnen gibt es wieder ein 3D-Kritall-Porträt (Foto) oder einen 3D-Schlüsselanhänger mit einem Foto eurer Wahl. Schickt eure Fotos per E-Mail an tierfreunde.de@freenet.de. Weitere Informationen rund um den Fotowettbewerb, Bilder und Blitzlichtgewitter gibt es im Forum.
Grundwissen für Tierfreunde
Kalifornische Seelöwen, quirlige Zebramangusten, rosarote Pelikane - der Tierparkbesucher ist mit diesen Lebewesen auf du und du. Doch was ist der Unterschied zwischen Ente und Gans? Und lebt ein Mufflon im Wasser oder an Land? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, sollte einen Abstecher in den BergTierPark Blindham bei Aying im Südosten des Landkreises München machen.
Der BergTierPark wurde 2004 eröffnet. Am Anfang stand die Idee. Auf dem familiären Bauernhof in Blindham sollte ein Idyll für Naturfreunde und Tierliebhaber entstehen. Der Landwirt Josef Sedlmair verwirklichte sich seinen Lebenstraum und begann mit der Planung vom BergTierPark. Nach einigen Jahren Planung und Bauzeit wurde der BergTierPark im Juni 2004 eröffnet. Auf einer Fläche von 250.000 m² finden sich Wildtiere und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, ein großzügiger Kinderspielplatz und viele andere Angebote.
Heimische Wildtiere und Haus- und Nutztierrassen, zum Teil vom Aussterben bedroht, springen hier über die Wiesen, durch Gehege und den Wald: gewitzte Streifenhörnchen, die im Herbst mit dem Sammeln ihrer Wintervorräte beginnen, reinliche Wildschweine, die sich mit Schlammbädern von Parasiten befreien, Heckrinder, die Ur-Enkel des Auerochsen, Braune Bergschafe, Walliser Schwarzhalsziegen, Bayerische Landgänse und das Haushuhn. Im BergTierPark ist das Grundwissen für alle Tierfreunde zu finden. Dazu gehört natürlich auch das Meerschweinchen, das Kaninchen, der Esel und das Pony.
Die Wildtiere verhalten sich wie in der freien Natur: Frühlingszeit ist Nachwuchszeit. Wenn der Winter langsam zu Ende geht und die Vor-Frühlingssonne zaghaft erwacht, bringen die Wildschweine als erste ihre Frischlinge zur Welt. Langsam folgen auch die anderen Wildtierarten. Bis zum Juni springen und toben dann kleine Lämmer und Kälber von Damwild, Rotwild und den Mufflons über die Wiesen im BergTierPark. Haus- und Nutztiere sind durch die Domestizierung nicht mehr an bestimmte Jahreszeiten gebunden. Daher gibt es hier im BergTierPark das ganze Jahr über Tier-Nachwuchs bei den Braunen Bergschafen, den Walliser Schwarzhalsziegen, dem Federvieh, den Schwäbisch Hällischen Schweinen und den Pinzgauer Kühen und vielen anderen Haustieren zu bestaunen.
Zu jedem Tier gibt es auf der Homepage des BergTierparks Blindham ein kurzes Portrait - zu den Tierportraits! Darin werden die Tiere nach typischen Eigenschaften und wissenswerten Fakten charakterisiert, wie Nahrung, Gewicht, Verbreitung und vieles mehr.
Im Streichelzoo können große und kleine Besucher auf Tuchfühlung mit den Tieren gehen. Sogar im Wald wird gelehrt: Auf dem Baumlehrpfad werden verschiedene Bäume vorgestellt. In der Vogelvoliere mit Fasanen kann man die Vögel aus nächster Nähe betrachten, und auch das Gehege des Damwilds ist begehbar.
Die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und erleben - damit besticht der BergTierPark. Apropos: Das Mufflon lebt im steinigen Gebirge mit lichten Wäldern. Wer Seelöwen oder Pelikane in ihrem Verbreitungsgebiet erleben möchte, muss eine größere Reise unternehmen.
Weitere Informationen gibt es auf www.bergtierpark.de.
no/Münchner Merkur
Tierische Therapeuten
Bonzo ist ganz versessen darauf, das Leckerli aus dem Holzkästchen zu holen. Einzig an der richtigen Technik mangelt er. Doch wer ein echter Jack-Russell-Terrier ist, pfeift auf die Technik. Bonzo fängt an, mit den Backenzähnen an dem Holzkästchen zu nagen. Kollege Idefix, ebenfalls ein Jack-Russell-Terrier, sieht verzweifelt zu und meldet sich winselnd zu Wort. Er weiß genau: Wenn er das Kästchen am Knauf anhebt, öffnet sich der Deckel - und das Leckerli kommt zum Vorschein.
Heute geht es bei “Petzis Hundetraining” um Geschicklichkeitsspiele. Bonzo, Idefix und einige weitere Vierbeiner werden in der Hundeschule von Monika Petzenhauser in München-Perlach zu Therapiehunden ausgebildet. Seit Anfang 2006 bietet die Hundetrainerin zusammen mit der Ärztin Brigitte Schneider vom Isar-Amper-Klinikum Ost die Ausbildung für die tiergestützte Therapie an. Die Hunde werden in der Therapie mit dementen Patienten, ADHS-Kindern oder depressiven Menschen eingesetzt. “Die Geschicklichkeitsspiele machen den Patienten große Freude”, erzählt Dr. Schneider. “Die Patienten befüllen das Spielzeug mit Leckerli, und dann feuern sie den Hund an.” Auch andere Spiele wie Zerren am Seil, wo der Patient Kraft einsetzen muss, oder spielerische Tricks haben die Hunde im Repertoire. Gerade depressive Menschen können mit einem Hund als Co-Therapeut schneller motiviert werden, wieder teilzuhaben.
Geeignet für diese Ausbildung sind Hunde, die dem Menschen zugewandt sind. “Die Hunde müssen freundlich sein und sich gern anfassen lassen”, sagt Hundetrainerin Monika Petzenhauser. Außerdem sollte der Vierbeiner eine gewisse Intelligenz haben, darf nicht zu passiv sein, aber auch nicht zu hyperaktiv. “Schön ist es, wenn Hunde Tricks auf das Kommando fremder Menschen machen”, so Monika Petzenhauser. Der Australian Shepherd Django kann sich selbst zudecken - auf Kommando der kleinen Patienten. Solche Tricks bestärken Kinder, die sich schwer artikulieren können.
Die Ausbildung der Mensch-Hund-Teams besteht aus mehreren Theorieteilen, praktischen Übungen und verschiedenen Besuchen in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen und Kindergärten. Sie dauert etwa ein Jahr und wird mit einer theoretischen und praktischen Arbeit/Prüfung abgeschlossen und zertifiziert.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Hundeschule und auf der Homepage von Dr. Brigitte Schneider.
no/Münchner Merkur
Tiere in der Natur - die neue Runde
Das ist unser Gewinnerbild beim Fotowettbewerb “Tiere und Wasser” - diesem Hund ist der Spaß im Wasser wahrlich anzusehen. Weniger Action, dafür mehr Idylle zeigt das Bild des Zweitplatzierten. Der erste Platz bekommt ein 3D-Crystal-Portrait mit einem Bild seiner Wahl von der Firma Animallux. Und der zweite Platz gewinnt ebenfalls ein 3D-Portrait aber als Schlüsselanhänger, sodass der Liebling immer mit dabei sein kann. tierfreunde.de sagt herzlichen Glückwunsch!
Die nächste Runde in unserem Fotowettbewerb ist schon gestartet. Es geht um Tiere in der Natur. Hier gibt es weitere Informationen.
Tiere und Wasser

Zu gewinnen gibt es ein 3D-Crystal-Porträt mit einem Wunschbild.
Das Thema unseres Fotowettbewerbs lautet diesmal: “Tiere im/am/auf dem Wasser”. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der Hund beim Sprung in den See, die Katze nach einem Bad im Gartenteich oder die Entenfamilie im Bach - schickt eure Fotos per E-Mail an kleenersonnenschein-tf@gmx.de. Vergesst nicht, euren Accountnamen anzugeben, damit die Bilder zugeordnet werden können. Jeder darf nur mit einem Foto teilnehmen.
Ab 20. Juli werden die Bilder im Forum veröffentlicht, und die Abstimmung beginnt.
Mitmachen lohnt sich: Zu gewinnen gibt es wieder ein 3D-Crystal-Porträt nach einem Wunschfoto, der Zweitplatzierte bekommt einen 3D-Crystal-Schlüsselanhänger.
Viel Spaß beim Fotografieren!
Er brachte die Wildnis ins Wohnzimmer
Bernhard Grzimek wäre am Freitag, 24. April, 100 Jahre alt geworden. Er war der einflussreichste Naturschützer seiner Zeit. Ein bedeutender Wissenschaftler. Ein Pionier der Ökologie-Bewegung, auch als genialer Verkäufer seiner Liebe zur Wildnis. Ein Fernsehstar, der mit seiner TV-Sendung “Ein Platz für Tiere” Jahrzehnte lang in die deutschen Wohnzimmer kam. Vielleicht reicht es aber zu sagen, dass er der Mann war, der an die Tiere dachte, wenn es sonst niemand tat.
Ein Porträt mit vielen Bildern und Videos von Malte Henk auf geo.de.






