Junge Hündin im Wald ausgesetzt

Wer hat dieses junge Mischlingshündin ausgesetzt? © Polizei
Kolbermoor - Unbekannte haben diese junge Mischlingshündin hinter der Benediktkapelle in Kolbermoor an einen Baum gebunden. Dort wartete sie ohne Wasser und ohne Futter auf ihre Rettung.
Als die junge Hündin hinter der Benediktkapelle in Kolbermoor entdeckt wurde, war sie völlig verängstigt. Jemand hatte sie dort ohne Wasser und ohne Futter an einen Baum gebunden. Das handscheue Tier musste von einer Polizeidiensthundeführerin und einer Mitarbeiterin des Tierheims Rosenheim befreit werden.
Jetzt sucht die Polizei nach dem- oder derjenigen, der/die die Hündin ausgesetzt hat. Sie ist kniehoch, hat kürzeres, dunkelbraun-schwarzes Fell, trug ein oranges Geschirr und befindet sich nun im Tierheim Rosenheim.
Wer sachdienliche Angaben zur Herkunft machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim in Verbindung zu setzen.
Weitere Infos unter www.merkur-online.de.
24 Hunde auf Schießplatz ausgesetzt

Die ausgesetzten Straßenhunde sind abgemagert und wirken nicht gesund. © Tierschutzverein München e.V.
Unterhaching - Normalerweise knallen auf dem Polizei-Gelände bei Unterhaching im Perlacher Forst (Landkreis München) Pistolenschüsse. Doch am Mittwochmorgen versuchten die Beamten 24 ausgesetzte Hunde einzufangen.
Offensichtlich waren die abgemagerten, krank wirkenden Vierbeiner in der Nacht von Dienstag, 1. März, auf Mittwoch, 2. März, auf dem Schießplatz-Areal ausgesetzt worden. Ein 59-jähriger Zeuge aus Unterhaching hatte die Hunde auf dem Gelände der Schießbahn beobachtet, so die Polizei. Die schwarzen, weißen und sandfarbenen Podenko-Mischlinge machten es der Leiterin des Tierheims sowie den Tierschutzinspektoren alles andere als leicht, sie wieder einzufangen. Die völlig verängstigten Tiere sind nämlich reine Straßenhunde und den Umgang mit dem Menschen überhaupt nicht gewohnt.
Wie sie überhaupt auf das Gelände gekommen sind, ist genauso ein Rätsel wie die Frage, wer die Jagdhunde ausgesetzt hat. Möglicherweise haben es Tierschützer gut gemeint und einen Transport organisert - nur, um dann festzustellen, dass sie das kläffende Rudel nicht so einfach in einem Tierheim unterbringen können.
Auch die Herkunft der noch recht jungen Tiere konnte bisher nicht geklärt werden.
Mit viel gutem Zureden, verlockendem Futter, Lebendfallen und Lassos schafften es dann die Retter nach mehreren Stunden, zumindest 19 der 24 Tiere einzufangen. Derzeit irren allerdings noch fünf Hunde auf dem Gelände herum. Sie dürften sich in einem Zustand totaler Panik befinden.
Der Schießbetrieb wurde bis auf Weiteres eingestellt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
Der Tierschutzverein München ist dankbar für jeden Hinweis (Tel. 9 21 00 00) in dieser Sache sowie für Spenden, die Einsätze wie den am Mittwoch ermöglichen.
HN/www.tz-online.de
Hundewelpen ausgesetzt - Zeugen gesucht
Fünf Hundewelpen sind am Straßenrand in Stuttgart in einer fest verschlossenen Plastikbox gefunden worden. Nun suchen der Tierschutzverein und die Polizei Zeugen: Wer hat am 19. Oktober am Nachmittag im unteren Speidelweg, Stuttgart-Rohracker, Beobachtungen gemacht, die zum Hundeaussetzer führen?
Es handelt sich um fünf vermutlich reinrassige Belgische Schäferhunde, sogenannte Malinois, im Alter von etwa neun bis zehn Wochen. Die Tiere wurden in einer etwa 60 mal 40 mal 35 Zentimeter großen Plastikbox eingepfercht. Die Box hatte keinerlei Belüftungsschlitze und war mit einem Deckel fest verschlossen. Den jungen Hunden drohte der Erstickungstod. Dank eines aufmerksamen Autofahrers, der die Box am Straßenrand entdeckte und gleich anhielt, konnten die Hundebabys gerettet werden.
Das Tierheim und die Polizei bitten nun um Hinweise, die von der Diensthundeführerstaffel unter Telefon 0711/8990-3932 oder vom Tierheim unter Telefon 0711/6567740 entgegengenommen werden.
no



Ließen Tierschützer Schweine ersticken?
Wallersdorf/Salzburg - 160 Schweine sind elendig in ihrem Stall erstickt. Rund sieben Monate ist das nun her. Jetzt hat die Polizei mehrere Häuser durchsucht. Ausgerechnet Tierschützer stehen im Verdacht, die Belüftung des Mastbetriebs sabotiert zu haben.
Die Polizei schlug am Dienstag zu. Beamte durchsuchten insgesamt vier Objekte des Tierschutzvereins „RespekTiere” - zwei in Österreich, zwei in Deutschland. „Gegen 7 Uhr drangen ein halbes Dutzend Beamte mit dem vorgehaltenen Durchsuchungsbefehl in unsere Räumlichkeiten ein und durchsuchten all unser Hab und Gut nach irgendwelchen Beweismitteln”, berichtet der Verein. „Diverse Gegenstände wurden sichergestellt”, bestätigt die Polizei. Die bayerischen Ordnungshüter baten ihre österreichischen Kollegen bei der Aktion um Hilfe. Denn das Verbrechen hatte im Freistaat stattgefunden, der Verein aber ist im Bundesland Salzburg gemeldet.
Der Auslöser für die grenzüberschreitende Aktion liegt sieben Monate zurück. Die Aktivisten von „RespekTiere” wollten einen Mastbetrieb in Wallersdorf (Kreis Dingolfing-Landau) an den Pranger stellen, in dessen Stall - so behaupteten sie - Tiere gequält werden. Nachts im Verborgenen schossen sie Fotos und drehten ein Video von der Anlage, um ihre Vorwürfe zu beweisen. Dann verschwanden sie, ohne entdeckt zu werden. In der folgenden Nacht kam es schließlich zu dem Verbrechen, das die Polizei bis heute umtreibt: Unbekannte sabotierten die Lüftung des Mastbetriebs. Die vollautomatische Anlage fiel aus. Über 160 Schweine erstickten. Waren es die selben Aktivisten? Wollten sie dem Betreiber einen Denkzettel verpassen?
In den Stallungen befanden sich rund 1800 Tiere, die in Boxen zu je 200 Schweinen gehalten wurden. Mitarbeiter des Veterinäramts Dingolfing eilten zum Tatort, nachdem der Bauer seine toten Tiere entdeckt hatte. „Es gab dort keinerlei tierschutzrechtliche Verstöße”, betont die Behörde. Dafür war die Sabotage jetzt ein Fall für die Kripo.
Aus Polizeikreisen wird bestätigt, dass man die Aktivisten von „RespekTiere” in Verdacht hat, die Lüftung ausgeschaltet zu haben. Deswegen habe man auch deren Räumlichkeiten durchsucht. Doch noch gibt es keine Beweise - auch keine Anzeige oder gar einen Haftbefehl.
Die Tierschützer weisen jeden Verdacht weit von sich. Sie nennen den Vorwurf „obskur und nicht nachvollziehbar”, ärgern sich über die „grün gekleideten Nachbar-Sheriffs aus Bayern”. Man habe die Tiere doch schützen wollen - nicht töten. Stattdessen greifen die Aktivisten aus Österreich den bayerischen Landwirt an: „Was kümmert’s einen, der alle paar Monate 1000 Schweine in den Schlachthof karrt, ob einige davon den Erstickungstod finden?” In Wahrheit wolle er doch nur von den „schrecklichen Zuständen” ablenken. Doch von „schrecklichen Zuständen” kann laut Veterinäramt keine Rede sein.
Der Verein hat nicht zum ersten Mal Ärger mit der Polizei. Bereits vor zwei Jahren wurden Räume durchsucht. Der Vorwurf damals: Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation.
Thomas Schmidt/www.merkur-online.de
Pony Bolle ist tot: Polizei sucht Entführer

Das entführte Pony Bolle wurde tot gefunden. Foto: Polizei
Seeheim-Jungenheim - Das von einer Weide in Balkhausen (Südhessen) entführte Shetland-Pony “Bolle” ist tot. Nach dem Hinweis eines Bekannten fanden die Besitzer das Tier am Montag auf der gleichen Weide, von der es, wie bereits berichtet, zwischen dem 10. und 13. Dezember verschwunden war.
“Seine Hufe waren mit einer Schnur zusammengebunden, der Kadaver bereits von Tieren angefressen und übel zerfetzt”, berichtet Klaus Gruber, Vater der Besitzerin. Um das Tier wieder auf der Weide abzulegen, hätten die Täter den Zaun zerschnitten. Möglicherweise habe das kleine Pony bereits seit dem 30. Dezember dort gelegen, wie Zeugenaussagen vermuten lassen.
Gruber ist überzeugt, dass das Tier gewaltsam zu Tode gekommen ist: “Wir haben es inzwischen vom Abdecker holen lassen, aber die Todesursache lies sich nicht mehr feststellen.” Die Besitzerfamilie ist erschüttert: “Wir hatten Bolle doch seit 27 Jahren”, sagt Gruber. Ihre vier weiteren Mini-Ponys lässt die Familie derzeit nur in der Nähe ihres Anwesens weiden.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen der Pfungstädter Polizei wurde das Pony vermutlich nur wenige Tage vor dem Auffinden und vor dem Einsetzen der Frostperiode auf das Weidegelände mit dem Flurnamen “Sauloch” zurückgebracht. Ob es zu diesem Zeitpunkt noch gelebt hat, stehe allerdings noch nicht einwandfrei fest.
Nach dem kleinen Pferd mit einem Stockmaß von nur 78 Zentimetern war seit seinem Verschwinden öffentlich gefahndet worden. Die Polizei ermittelt derzeit in alle Richtungen: Das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund ist eine Straftat (§ 17 des Tierschutzgesetzes) und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.
Bolle könnte nach dem 10. Dezember 2009 bis wenige Tage vor seinem Tod in einer Unterkunft gelebt haben, möglicherweise nicht weit entfernt von seiner Weide.
Für Hinweise die zur Aufklärung des Todes des Shetland-Ponys führen, haben die Besitzer laut Polizeipressesprecher Ferdinand Derigs eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Wem in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges aufgefallen ist oder sonstige Hinweise geben kann, kann sich mit der Polizei in Pfungstadt (06157 95090) in Verbindung setzen.
Ein Bericht von www.echo-online.de.
Wilde Fuchsjagd

Schließlich gab es für den Fuchs kein entkommen. Foto: Gaulke
Unterhaching - Seine Zutraulichkeit war sein Verhängnis: Ein Fuchs hat sich seit Wochen in Unterhaching umhergetrieben. Polizei und Feuerwehr wollten ihn nun einfangen - doch einfach war das nicht.
Seit mehreren Wochen streifte ein Fuchs durch Gärten in Unterhaching (Kreis München), auch auf einem Schulhof trieb er sich herum. Einige Familien fütterten ihn, doch viele Kinder, Lehrer und Anwohner fürchteten sich vor Tollwut oder Bissen. Am Montagnachmittag wurde er wieder gesehen - und Feuerwehr und Polizei rückten mit Fangkorb und Netzen an.
Auch Jagdpächter Martin S. war vor Ort: „Der Fuchs hatte am Hinterlauf eine ältere, schwere Verletzung und hinkte.” Deshalb habe er sich auch so nah an den Menschen herumgetrieben - um dort leicht an Futter zu kommen. Selbst konnte er sich nicht mehr versorgen. „Aber trotz Verletzung war der Fuchs zwei Stunden lang schlauer und schneller als wir”, erzählt Feuerwehrler Wolfgang Ürmösi. Im Zick-Zack-Kurs flüchtete das angeschlagene Tier, erst im Lichtschacht eines Kinderhorts wurde es per Netz gefangen.
Nach der Untersuchung entschied der Jagdpächter zusammen mit der Polizei, den Fuchs von seinen Leiden zu erlösen und zu erlegen. „Er hätte in Freiheit nicht überlebt, bei einer Behandlung beim Veterinär hätte das Wildtier Todesangst gehabt.” Tollwut gab es in Bayern zuletzt 2002. Das Umweltministerium rät aber davon ab, Wildtiere zu füttern.
Carina Lechner/Münchner Merkur
Ausflug in den goldenen Herbst

Bunter Papagei in buntem Laub: In seiner ganzen stillen Pracht streckte der Vogel seinen roten Schnabel in die herbstlich gefärbten Blätter eines Baums an der Maisacher Straße in Bruck. Ihn einzufangen, gelang zunächst nicht. Foto: Gehre
Fürstenfeldbruck - Ein kleiner blauer Sittich hat einen Ausflug aus seinem Käfig in den goldenen Herbst unternommen. Der Piepmatz rief allerlei Passanten, Anwohner und sogar Polizei sowie Technisches Hilfswerk (THW) auf den Plan.
Der Vorhang zur Vorstellung hob sich gegen 10 Uhr. Thomas Manzau schaute aus seinem Bürofenster und entdeckte das Tier. „Bei der Farbe habe ich mir gleich gedacht, dass das kein einheimischer Vogel ist.” Da der Sittich aber keine Anstalten machte, das Geäst zu verlassen, war guter Rat teuer. Deshalb holte ein Bekannter Manzaus in einem nahen Supermarkt ein paar Nüsse als Lockmittel. Der Halsbandsittich, den ein mittlerweile eingetroffener Vogelexperte als solchen identifizierte, dachte aber nicht daran, sich fangen zu lassen. Auch das Netz, das Christa Kröll, Inhaberin eines nahen Fitnessstudios organisiert hatte, brachte nichts.
Sogar die Polizei wusste keinen Rat. Daran konnte auch die Verstärkung in Form einer zweiten Streifenwagenbesastzung nichts ändern. Somit ruhten alle Hoffnungen auf den Helfern des technischen Hilfswerks (THW). Die waren angerückt, weil sich die Feuerwehr nicht zuständig fühlte.
Eine kurze Analyse der Lage, dann fuhren die Helfer ihr Einsatzfahrzeug unter den Baum. Womöglich in der Hoffnung, der blaue Vogel würde Helfer in Blau eher akzeptieren, ging es - ausgerüstet mit einem Kescher - aufs Dach. Beeindruckt hat das den Hauptdarsteller freilich wenig. Mit ein paar Flügelschlägen war er auf einem anderen Ast. Das Spiel begann von neuem. Schließlich kapitulierte auch das THW.
Dem Vogel selbst wurde der Wirbel wohl irgendwann zu viel. Er erhob sich in die Lüfte.
Schließlich gelang es dem Inhaber eines nahen Fitnesstudios, das Tier mit einer Nuss anzulocken. Für den Ausreißer ein echter Glücksfall. Denn die kalte Nacht hätte er im Freien kaum überlebt. Jetzt befindet sich der Piepmatz in der Obhut einer Vogelfreundin in Geltendorf, die sich um das Tier kümmert, bis sich sein Besitzer meldet. Bisher hat dieser allerdings noch nichts von sich hören lassen.
Zwei neue Spürnasen bei der Münchner Polizei
Suchen ist ihre Passion, und deshalb steht den beiden neuen Diensthunden womöglich eine steile Karriere bei der Münchner Polizei bevor. Der Beagle und sein Kollege, ein Hannoverscher Schweißhund, müssen allerdings noch viel lernen. Wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, sollen sie im Bereich der Vermisstensuche, aber auch zur Suche nach Straftätern eingesetzt werden. In diesem Video werden die Vierbeiner vorgestellt.
Junger Biber narrt Polizei und Feuer
Niederkam - Ein junger Biber, der in einen Feuerlöschteich gefallen war, hat in Niederkam (Kreis Landshut) für einen aufregenden Polizei- und Feuerwehreinsatz gesorgt. Der Biber war bereits am Tag zuvor in den Feuerlöschteich gefallen, konnte sich aber nicht selbst befreien. Da rief der besorgte Teichbesitzer die Polizei Landshut.
Alle Versuche der Beamten, den Biber aus seiner unfreiwilligen Gefangenschaft zu befreien, scheiterten. Auch der Feuerwehr aus Niederkam machte es der Biber nicht einfach: Die Versuche, ihn mit einem Kescher einzufangen, misslangen. Ebenso das Vorhaben, ihn mit einer Holzleiter aus seiner misslichen Lage zu befreien. Im Gegenteil: Der Biber fand zu allem Überfluss sogar gefallen an der hölzernen Leiter.
Erst als die Feuerwehrwehr wieder unverrichteter Dinge abgerückt war, befreite sich der Jungbiber schließlich selbst. Er kletterte ohne großes Aufsehen die Metallleiter hinauf, welche ihm die Floriansjünger als Rampe in die Freiheit zurückließen. Zur Fotostrecke.






