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Hund, Herrchen, Happy End

roman

Aus diesem Autowrack wurde der vermisste Schnauzer "Roman" herausgeschleudert. Foto: Polizei

Hildesheim - Ein Hund hat die Hildesheimer Autobahnpolizei tagelang auf Trab gehalten und für Dutzende von Warnmeldungen im Verkehrsfunk gesorgt. Der Schnauzer „Roman” hatte sein Herrchen ganz verzweifelt immer wieder an der A7 gesucht, während dieser im Krankenhaus lag. Bei einem Unfall auf der Autobahn am Samstag waren der 78-Jährige Hundebesitzer und dessen 75-jährige Ehefrau schwer verletzt worden.

Ca. 100 Meter vor dem Parkplatz “Sillium” verlor der 78-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich die Kontrolle über seinen Pkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Im angrenzendem Böschungsraum prallte der Pkw gegen mehrere Bäume und überschlug sich anschließend mehrfach. Am Pkw entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf 27.000 Euro geschätzt.

Die beiden schwerverletzten Pkw-Insassen wurden durch beherzt eingreifende Ersthelfer aus dem Fahrzeugwrack befreit und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt. Bei der Bergung der Verletzten zieht sich ein Ersthelfer Schnittverletzungen an den Händen zu.

Der Hund wurde bei dem Crash aus dem Auto geschleudert. Alle Versuche von Polizei und Tierschützern, den verwirrten Schnauzer einzufangen, waren vergeblich - bis Dienstag.

Der junge Rüde wurde schließlich in der Nähe der Ortschaft Silium entdeckt. Und zwar vom Herrchen, das sich - inzwischen ebenfalls ganz verzweifelt - trotz seiner Verletzungen zusammen mit einem Krankenpfleger aus der Klinik in der Nähe der Autobahn auf die Suche nach Roman begeben hatte. Ein Ruf, ein Piff, ein Sprung auf den Arm: Herr und Hund, seien endlich wieder glücklich vereint.

Matthias Brunnert/Hamburger Abendblatt

Hängebauchschwein in Panik

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Nach einem Irrgang auf dem Güterbahnhof ruht sich die niedliche Sau nun im Tierheim aus. Foto: Maik Ehrlich

Ein panisch auf Gleisen umherlaufendes Hängebauchschwein sorgte auf dem Erfurter Bahnhof am Montag Vormittag zunächst für helle Aufregung und dann für einen Einsatz der Bundespolizei. Woher das Tier kam, ist nicht bekannt. Sein Besitzer wird gesucht.

Ein Bericht der Thüringer Allgemeine

Die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Erfurt informierte die Bundespolizei gegen 9.40 Uhr, dass auf dem Gelände des Güterbahnhofes ein Hängebauchschwein frei herumläuft. Das braun-schwarz gescheckte Tier irrte in Panik auf dem ihm unbekannten Terrain umher. Die zum Güterbahnhof geeilte Streife der Bundespolizei konnte das Schwein zunächst nicht stellen. “Das von eigentümlicher Gestalt geprägte Tier erwies sich flinker als erwartet”, räumte Michael Oettel, Sprecher der Bundespolizei in Erfurt im Nachgang ein. Hilfe bei der Schweinejagd musste also her.

Erst gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des Erfurter Tierheimes und unterstützt von sechs Feuerwehrmännern gelang es schließlich, das knuddelige Borstenvieh zu fangen. Dabei betätigten sich die Bundespolizisten als wahre Toreros, wie Michael Oettel am Nachmittag noch ganz ergriffen schildert: Mit Decken trieben die “Jäger” das Schwein in die Enge. Als diesem dann langsam die Puste ausging, machte es den entscheidenden Fehler - es versuchte durch ein Kunststoffrohr zu entkommen. Den Durchmesser des Gebildes falsch eingeschätzt, blieb es mit dem Kopf stecken. Ein gezielter Wurf mit der Decke und der entschlossene Hechtsprung eines Beamten sorgten für das Ende der aufregenden Jagd. Der Bahnverkehr blieb von diesem ungewöhnlichen Treiben gänzlich unberührt.

Wer der Besitzer des Tieres ist, warum es auf den Gleisen umhersprang - das konnte die Bahnpolizei noch nicht klären. Nach der Recherche im Internet stand für Michael Oettel jedoch fest: Es kann sich nur um ein Vietnamesisches Hängebauchschwein handeln. Diese Schweinerasse ist in hiesigen Breitengraden zunehmend beliebt als Haustier. Es könne also sein, dass der Vierbeiner einem Großstadt-Hobby-Schweinezüchter ausgebüxt ist, so erste Mutmaßungen.

Die “Retter” vom Tierheim brachten zum Einsatz einen Käfig mit. In diesem wurde das gefangene Schweinchen ins Tierheim “überführt” und bekam Zeit, sich vom Schock der Hetzjagd zu erholen. Reichlich Appetit brachte der neue Gast auch mit, denn er musste sich nicht lange bitten lassen, das vorgesetzte Fressen anzunehmen, sagte Nancy Engelmann vom Tierheim. Der Eigentümer, falls er sich findet, kann den Ausreißer dort abholen. “Meldet er sich nicht, findet sich für den Neuling bestimmt ein Platz im Streichelzoo”, so die Tierpflegerin.

Einsätze wie der gestrige zählen durchaus nicht zum Alltag der Bundespolizei, sagt Michael Oettel. Aber es gibt sie hin und wieder. Er kann sich erinnern, dass seine Kollegen einmal einen Emu dingfest machen mussten. Tierische Geschichten bleiben in Erinnerung, die vom Hängebauchschwein mit Sicherheit auch.

Vera Dähnert


Polizei überfährt Hund und will Schadenersatz

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Robby wurde von einem Streifenwagen überrollt. Der Polizist überfuhr ihn mit voller Absicht. Foto: bild.de

Hoisdorf/Kiel - Weil er auf der Autobahn umherirrte, fuhren Polizisten einen entlaufenen Hund absichtlich tot. Für die dabei entstandenen Kratzer und Dellen im Auto soll die Halterin aufkommen. Eine Sprecherin des Landespolizeiamtes in Kiel bestätigte am Montag einen Bericht der „Bild”-Zeitung. Demnach war der Australian Shepherd der 65-jährigen Frau in der Silvesternacht aus Angst vor dem Feuerwerk entlaufen und auf die A1 bei Ahrensburg nördlich von Hamburg geraten, berichtet www.focus.de.

„Die Beamten haben über eine Stunde vergeblich versucht, das Tier auf der Fahrbahn einzufangen”, sagte die Polizeisprecherin. Den Hund zu erschießen, sei nicht möglich gewesen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden, da die Autobahn nicht vollständig habe gesperrt werden können. Es sei „Gefahr in Verzug” gewesen.

„Auch ein erfahrener Jäger hätte das völlig verschreckte und herumirrende Tier in der Nacht nicht einfach treffen können”, rechtfertigte die Sprecherin das Vorgehen der Beamten. Selbst in diesem Fall aber hätte die Frau für die Kosten des Einsatzes aufkommen müssen, da sie ihrer Verantwortung als Halterin nicht nachgekommen sei. Dass nun der Schaden mit 2500 Euro vergleichbar hoch sei, liege daran, dass der Streifenwagen bei dem Zusammenstoß erheblich beschädigt worden sei.

Weitere Informationen gibt’s im Forum!


Hund auf Rehjagd geschickt

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Es geht auch zärtlicher: ein Golden Retriever mit einem Rehkitz. Foto: dpa

Grafenau/Weinstadt - Die Polizei sucht einen Hundehalter, der regelmäßig seinen Vierbeiner im Wald zwischen Döffingen und Sindelfingen-Darmsheim auf die Jagd gehen lässt. In den vergangenen vier Monaten hat der zuständige Jäger fünf gerissene Rehe und Rehkitze gefunden.

“Einmal im Monat im immer gleichen Bereich”, sagt der Böblinger Polizeisprecher Frank Natterer, “da möchte ich von Versehen nicht mehr sprechen.” Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass ein oder gar mehrere Hundebesitzer ihre Tiere “nur” fahrlässig laufen gelassen und das Tier quasi aus Versehen haben zubeißen lassen.

Sie ermitteln stattdessen in Richtung Jagdwilderei, die als Straftat mit einer Geldstrafe oder mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden kann. Letzteres kommt aber nur in schweren Fällen infrage, wenn der Wilderer das erlegte Wild weiterverkauft, also damit handelt. In Grafenau fand der Jäger alle vier Wochen neue Kadaver.

Dass ein Hund die Tiere totgebissen haben muss, zeigten im jüngsten Fall eindeutige Spuren im Schnee. Gesucht wird laut Polizeisprecher Natterer nach dem Halter eines Vierbeiners der Größe eines Schäferhundes. Zeugen sollen sich unter Telefon 07031/ 204050 melden. Ohne sie ist die Hoffnung auf Aufklärung gering: Nur mit Zeugenaussagen kann die Böblinger Polizei die “zwei bis drei Fälle der Jagdwilderei im Jahr” (Frank Natterer) lösen. Die Aufklärungsquote ist nicht hoch.

Zuversichtlicher ist die Polizei in Waiblingen, dass ein Fall vom gleichen Tag in Weinstadt-Beutelsbach in Kürze aufgeklärt wird. Am 14. Januar war ein Schäferhundmischling in einen Pferch eingedrungen und hatte zwei trächtige Schafe - eines davon sollte bald Zwillinge bekommen -, ein weiteres Schaf und ein zwei Tage altes Lamm gerissen. Drei weitere Schafe erlitten tiefe Bisswunden, überlebten aber. Der Landschaftspfleger, dem die Herde gehört, kam zufällig dazu und sah den Hund noch. Ein Helfer konnte diesen fotografieren.

“Wir sind auf dem besten Weg, den Täter zu ermitteln”, sagt der Waiblinger Polizeisprecher Klaus Hinderer. Das Kennzeichen des Autos, in dem der Hund davongefahren wurde, war von den Zeugen zwar falsch abgelesen worden, inzwischen sei man aber auf einen Stuttgarter Halter gestoßen. Der Mann muss wegen Sachbeschädigung mit Konsequenzen rechnen. Die Tiere hatten laut Landschaftspfleger einen Wert von 6000 Euro.

Alexander Ikrat/Stuttgarter Nachrichten


Pony Bolle ist tot: Polizei sucht Entführer

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Das entführte Pony Bolle wurde tot gefunden. Foto: Polizei

Seeheim-Jungenheim - Das von einer Weide in Balkhausen (Südhessen) entführte Shetland-Pony “Bolle” ist tot. Nach dem Hinweis eines Bekannten fanden die Besitzer das Tier am Montag auf der gleichen Weide, von der es, wie bereits berichtet, zwischen dem 10. und 13. Dezember verschwunden war.

“Seine Hufe waren mit einer Schnur zusammengebunden, der Kadaver bereits von Tieren angefressen und übel zerfetzt”, berichtet Klaus Gruber, Vater der Besitzerin. Um das Tier wieder auf der Weide abzulegen, hätten die Täter den Zaun zerschnitten. Möglicherweise habe das kleine Pony bereits seit dem 30. Dezember dort gelegen, wie Zeugenaussagen vermuten lassen.

Gruber ist überzeugt, dass das Tier gewaltsam zu Tode gekommen ist: “Wir haben es inzwischen vom Abdecker holen lassen, aber die Todesursache lies sich nicht mehr feststellen.” Die Besitzerfamilie ist erschüttert: “Wir hatten Bolle doch seit 27 Jahren”, sagt Gruber. Ihre vier weiteren Mini-Ponys lässt die Familie derzeit nur in der Nähe ihres Anwesens weiden.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen der Pfungstädter Polizei wurde das Pony vermutlich nur wenige Tage vor dem Auffinden und vor dem Einsetzen der Frostperiode auf das Weidegelände mit dem Flurnamen “Sauloch” zurückgebracht. Ob es zu diesem Zeitpunkt noch gelebt hat, stehe allerdings noch nicht einwandfrei fest.

Nach dem kleinen Pferd mit einem Stockmaß von nur 78 Zentimetern war seit seinem Verschwinden öffentlich gefahndet worden. Die Polizei ermittelt derzeit in alle Richtungen: Das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund ist eine Straftat (§ 17 des Tierschutzgesetzes) und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

Bolle könnte nach dem 10. Dezember 2009 bis wenige Tage vor seinem Tod in einer Unterkunft gelebt haben, möglicherweise nicht weit entfernt von seiner Weide.

Für Hinweise die zur Aufklärung des Todes des Shetland-Ponys führen, haben die Besitzer laut Polizeipressesprecher Ferdinand Derigs eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Wem in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges aufgefallen ist oder sonstige Hinweise geben kann, kann sich mit der Polizei in Pfungstadt (06157 95090) in Verbindung setzen.

Ein Bericht von www.echo-online.de.


Wildschweine hingerichtet - Tierschützer zeigen Polizei an

wildschweinWürzburg - Nach dem Abschuss von 13 Wildschweinen durch die Polizei hat eine Tierschutzorganisation in Würzburg Strafanzeige gegen die verantwortlichen Polizisten gestellt.

Der “Arbeitskreis humaner Tierschutz” sieht einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, da Tiere nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden dürften. Die Polizei hatte die Wildschweinrotte erschossen, nachdem diese sich auf der Flucht vor Jägern in Höchberg bei Würzburg in eine Garage geflüchtet hatte und den Unterschlupf nicht mehr verlassen wollte.

Für die Tierschützer erklärte Rechtsanwalt Domninik Storr, es hätte völlig genügt, die Garage nach Eintritt der Dunkelheit wieder zu öffnen. Dann hätten die Tiere in den Wald zurückkehren können, ohne dass irgendjemand Schaden genommen hätte. Stattdessen habe es “eine gnadenlose Hinrichtung durch die Polizei” gegeben, hieß es in der Mitteilung.

dpa



Wilde Fuchsjagd

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Schließlich gab es für den Fuchs kein entkommen. Foto: Gaulke

Unterhaching - Seine Zutraulichkeit war sein Verhängnis: Ein Fuchs hat sich seit Wochen in Unterhaching umhergetrieben. Polizei und Feuerwehr wollten ihn nun einfangen - doch einfach war das nicht.

Seit mehreren Wochen streifte ein Fuchs durch Gärten in Unterhaching (Kreis München), auch auf einem Schulhof trieb er sich herum. Einige Familien fütterten ihn, doch viele Kinder, Lehrer und Anwohner fürchteten sich vor Tollwut oder Bissen. Am Montagnachmittag wurde er wieder gesehen - und Feuerwehr und Polizei rückten mit Fangkorb und Netzen an.

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Auch Jagdpächter Martin S. war vor Ort: „Der Fuchs hatte am Hinterlauf eine ältere, schwere Verletzung und hinkte.” Deshalb habe er sich auch so nah an den Menschen herumgetrieben - um dort leicht an Futter zu kommen. Selbst konnte er sich nicht mehr versorgen. „Aber trotz Verletzung war der Fuchs zwei Stunden lang schlauer und schneller als wir”, erzählt Feuerwehrler Wolfgang Ürmösi. Im Zick-Zack-Kurs flüchtete das angeschlagene Tier, erst im Lichtschacht eines Kinderhorts wurde es per Netz gefangen.

Nach der Untersuchung entschied der Jagdpächter zusammen mit der Polizei, den Fuchs von seinen Leiden zu erlösen und zu erlegen. „Er hätte in Freiheit nicht überlebt, bei einer Behandlung beim Veterinär hätte das Wildtier Todesangst gehabt.” Tollwut gab es in Bayern zuletzt 2002. Das Umweltministerium rät aber davon ab, Wildtiere zu füttern.

Carina Lechner/Münchner Merkur


Ausflug in den goldenen Herbst

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Bunter Papagei in buntem Laub: In seiner ganzen stillen Pracht streckte der Vogel seinen roten Schnabel in die herbstlich gefärbten Blätter eines Baums an der Maisacher Straße in Bruck. Ihn einzufangen, gelang zunächst nicht. Foto: Gehre

Fürstenfeldbruck - Ein kleiner blauer Sittich hat einen Ausflug aus seinem Käfig in den goldenen Herbst unternommen. Der Piepmatz rief allerlei Passanten, Anwohner und sogar Polizei sowie Technisches Hilfswerk (THW) auf den Plan.

Der Vorhang zur Vorstellung hob sich gegen 10 Uhr. Thomas Manzau schaute aus seinem Bürofenster und entdeckte das Tier. „Bei der Farbe habe ich mir gleich gedacht, dass das kein einheimischer Vogel ist.” Da der Sittich aber keine Anstalten machte, das Geäst zu verlassen, war guter Rat teuer. Deshalb holte ein Bekannter Manzaus in einem nahen Supermarkt ein paar Nüsse als Lockmittel. Der Halsbandsittich, den ein mittlerweile eingetroffener Vogelexperte als solchen identifizierte, dachte aber nicht daran, sich fangen zu lassen. Auch das Netz, das Christa Kröll, Inhaberin eines nahen Fitnessstudios organisiert hatte, brachte nichts.

Sogar die Polizei wusste keinen Rat. Daran konnte auch die Verstärkung in Form einer zweiten Streifenwagenbesastzung nichts ändern. Somit ruhten alle Hoffnungen auf den Helfern des technischen Hilfswerks (THW). Die waren angerückt, weil sich die Feuerwehr nicht zuständig fühlte.

Eine kurze Analyse der Lage, dann fuhren die Helfer ihr Einsatzfahrzeug unter den Baum. Womöglich in der Hoffnung, der blaue Vogel würde Helfer in Blau eher akzeptieren, ging es - ausgerüstet mit einem Kescher - aufs Dach. Beeindruckt hat das den Hauptdarsteller freilich wenig. Mit ein paar Flügelschlägen war er auf einem anderen Ast. Das Spiel begann von neuem. Schließlich kapitulierte auch das THW.

Dem Vogel selbst wurde der Wirbel wohl irgendwann zu viel. Er erhob sich in die Lüfte.

Schließlich gelang es dem Inhaber eines nahen Fitnesstudios, das Tier mit einer Nuss anzulocken. Für den Ausreißer ein echter Glücksfall. Denn die kalte Nacht hätte er im Freien kaum überlebt. Jetzt befindet sich der Piepmatz in der Obhut einer Vogelfreundin in Geltendorf, die sich um das Tier kümmert, bis sich sein Besitzer meldet. Bisher hat dieser allerdings noch nichts von sich hören lassen.

tog/www.merkur-online.de

Zwei neue Spürnasen bei der Münchner Polizei

spuernaseSuchen ist ihre Passion, und deshalb steht den beiden neuen Diensthunden womöglich eine steile Karriere bei der Münchner Polizei bevor. Der Beagle und sein Kollege, ein Hannoverscher Schweißhund, müssen allerdings noch viel lernen. Wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, sollen sie im Bereich der Vermisstensuche, aber auch zur Suche nach Straftätern eingesetzt werden. In diesem Video werden die Vierbeiner vorgestellt.

Junger Biber narrt Polizei und Feuer

biberNiederkam - Ein junger Biber, der in einen Feuerlöschteich gefallen war, hat in Niederkam (Kreis Landshut) für einen aufregenden Polizei- und Feuerwehreinsatz gesorgt. Der Biber war bereits am Tag zuvor in den Feuerlöschteich gefallen, konnte sich aber nicht selbst befreien. Da rief der besorgte Teichbesitzer die Polizei Landshut.

Alle Versuche der Beamten, den Biber aus seiner unfreiwilligen Gefangenschaft zu befreien, scheiterten. Auch der Feuerwehr aus Niederkam machte es der Biber nicht einfach: Die Versuche, ihn mit einem Kescher einzufangen, misslangen. Ebenso das Vorhaben, ihn mit einer Holzleiter aus seiner misslichen Lage zu befreien. Im Gegenteil: Der Biber fand zu allem Überfluss sogar gefallen an der hölzernen Leiter.

Erst als die Feuerwehrwehr wieder unverrichteter Dinge abgerückt war, befreite sich der Jungbiber schließlich selbst. Er kletterte ohne großes Aufsehen die Metallleiter hinauf, welche ihm die Floriansjünger als Rampe in die Freiheit zurückließen. Zur Fotostrecke.

Münchner Merkur