Herrchen und Hund suchen Wohnung

Suchen ein Heim: Christian Weinberger und Fido. Foto: stb(A)
Kochel am See - Treuen Freunden hält man die Stange - auch, wenn es sich dabei um Tiere handelt. Weil er seinen Hund nicht abschieben will, findet Christian Weinberger jedoch keine Wohnung mehr.
Das Thema Wohnungssuche mit Hund im Forum von tierfreunde.de
Dabei sah es noch vor eineinhalb Jahren für die beiden nach einer rosigen Zukunft aus: Fido schien mit einigen Auftritten als Fernsehhund vor einer Medienkarriere zu stehen. Doch daraus wurde nichts, Rollenangebote blieben aus.
Private Umstände führten dazu, dass die beiden im März ihre Wohnung verloren. Für Weinberger, Mitglied der Baugenossenschaft Lenggries, begann nun eine Odyssee auf der Suche nach einer neuen Bleibe: Niemand war bereit, ihm eine Unterkunft zu vermitteln.
Auch auf dem freien Wohnungsmarkt fand Weinberger nichts: „Ich bekomme immer wieder Absagen wegen dem Hund. Viele haben Angst, dass er die Böden kaputt macht oder ständig bellt.” Manche seien sogar garstig: „So ein Saustall kommt mir nicht ins Haus”, zitiert Weinberger die Ablehnung einer Vermieterin. So blieb ihm nichts als der Gang zu Gemeinde, Landratsamt und schließlich Caritas. Dort erklärte man ihm stets, ihm nicht helfen zu können, falls er nicht bereit sei, seinen Hund abzugeben. Das kommt auf keinen Fall in Frage. „Es wird deutlich, wie schwierig es ist, mit Hund irgendwo unter zu kommen”, sagt der 45-Jährige.
Weinberger ist überzeugt, dass sein künftiger Vermieter von einer Übereinkunft profitieren würde: „Fido hat einen ausgeprägten Wachtrieb. Ich habe mich schon gefragt, ob es nicht zum Beispiel ältere Damen gibt, die nachts Angst haben. Die wären bestimmt froh, wenn ein Mann mit Hund im Haus wäre.” Für ihn wäre auch eine Unterkunft auf einem Firmengelände denkbar: „Auf deren Grund stehen oft kleine Häuschen. Fido könnte dann auch die Firma mitbewachen.”
Bis es soweit ist, muss sich das Duo mit einer anderen Bleibe zufrieden geben: Hund und Herrchen wohnen derzeit in einem Mercedes-Bus. (cre)
Ein Bericht von www.merkur-online.de. Einen weiteren Bericht zu diesem Thema gibt es hier.
Hund und Herrchen überleben 100-Meter-Sturz

Mit dem Hubschrauber wurden Hund und Herrchen gerettet. © Leitner, BRK BGL
Bayerisch Gmain - Ein Bergsteiger und sein Hund haben einen 100 Meter tiefen Sturz am Predigtstuhl bei Bayerisch Gmain (Kreis Berchtesgadener Land) überlebt.
Fotostrecke auf www.tz-online.de
Nach Angaben des Roten Kreuzes in Bad Reichenhall war der 25-Jährige aus Traunstein am Samstagmorgen mit seinem Hund in das Lattengebirge aufgebrochen und auf 1300 Metern auf einem Schneefeld in eine Rinne abgerutscht. Da der Bergsteiger von dort weder auf- noch absteigen konnte, setzte er über sein Handy einen Notruf ab.
Mit zwei Fußtrupps und einem Rettungshubschrauber suchte die Bergwacht stundenlang nach dem Mann und konnte Hund und Herrchen schließlich über ein Rettungsseil in den Hubschrauber ziehen. Die Bergwacht sprach von einem Rettungsmanöver im letzten Augenblick. Weil sich das Wetter verschlechterte, wäre kein weiterer Flug möglich gewesen.
dpa
Frühjahrsmüdigkeit ade!

Gegen Frühjahrsmüdigkeit und Fellwechsel hilft nur eins: Putzen! Foto: no
Zwei- und Vierbeiner sehnen sich nach den ersten warmen Sonnenstrahlen. Mit ihnen kommen aber auch weniger erwünschte Begleiterscheinungen. Zur Frühjahrsmüdigkeit, mit der sich nicht nur Frauchen und Herrchen, sondern auch Hund, Katze, Pferd und Co. herumschlagen, kommt der Fellwechsel dazu.
Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf, Antriebslosigkeit, Schwindel, Gereiztheit - das können unter anderem Symptome für die berühmte Frühjahrsmüdigkeit sein. Die genauen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit sind noch nicht vollständig geklärt. Fest steht lediglich, dass der Hormonhaushalt eine große Rolle spielt. Über den langen Winter haben sich die Körperreserven des Glückshormons Serotonin erschöpft, dessen Produktion vom Tageslicht abhängt. Daher kann das unvermindert im Körper vorhandene Schlafhormon Melatonin seine Wirkung besonders gut entfalten. Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Es werden verstärkt Endorphin, Testosteron und Östrogen ausgeschüttet. Diese Umstellung belastet den Körper stark; er reagiert mit einem Müdigkeitsgefühl. Des Weiteren schwanken die Temperaturen während des Frühlings meist stark. Bei steigenden Temperaturen sinkt außerdem der Blutdruck, da sich die Blutgefäße weiten. Die Ernährung spielt ebenfalls eine Rolle: Während des Winters neigt man dazu, sich kalorien-, fett- und kohlenhydratreicher als im Sommer zu ernähren. Während der hormonellen Umstellung benötigt der Körper allerdings mehr Vitamine und Proteine als üblich. Helfen kann da vitaminreiche und leichte Ernährung - das gilt für Mensch und Tier gleichermaßen.
Fühlen sich unsere Haustiere schlapp, kann auch ein bisschen Animation kann nicht schaden - die Wohnungskatze also ruhig mal aus der Reserve locken und mit einem neuen Spielzeug für etwas Bewegung sorgen. Oder den Katzenkorb in die Sonne stellen, damit sich die Miezen mal wieder ausgiebig sonnen können. Dieser Kurzurlaub hat schon so manche Frühjahrsdepression bei Miezen besiegt. Vor allem ältere Katzen können so viel Kraft tanken.
Beim Hund ist die Animation in der Regel noch leichter: Hier kann nicht nur ein neues Spielzeug interessant sein, sondern einfach nur ein anderes Spiel: Herrchen kann ihm eine Fährte legen, einen neuen Gassiweg testen oder ihn in der Hundeschule (ältere Hunde in der Hundegruppe) toben lassen.
Beim Tier ist im Frühjahr auch der Fellwechsel angesagt. Fast alle Säugetiere wechseln jahreszeitlich bedingt ihr Fell, um sich vor Kälte zu schützen. Im Frühjahr „werfen” die Vierbeiner ihr Winterfell ab. Auch unsere Haustiere Hund, Katze und Pferd machen den Fellwechsel mit. Überall Haare! Da hilft nur eines: kräftig bürsten. Das hält zum einen die Verunreinigung von Kleidung, Polstern und Teppichen in Grenzen, zum anderen genießen die meisten Tiere die Massage und die Zuwendung. Abgesehen davon kommt der Kreislauf in Schwung -Frühjahrsmüdigkeit ade!
no
Hund oder Frau?!
Warum manche Männer einen Hund haben, dafür aber keine Frau - 14 nicht ganz ernst gemeinte Gründe:
1. Je später du nach Hause kommst, umso mehr freut sich der Hund!
2. Die Hunde merken nicht, wenn du sie mit einem anderen Namen rufst!
3. Die Hunde lieben es, wenn du Sachen am Boden herumliegen lässt!
4. Die Eltern des Hundes kommen nie auf Besuch!
5. Die Hunde akzeptieren, dass du lauter wirst, um dich verständlich zu machen!
6. Du musst nie auf deinen Hund warten, er ist 24 Stunden für Dich bereit!
7. Die Hunde finden es lustig, wenn du voll bist!
8. Hunde lieben die Jagd und das Fischen!
9. Hunde wachen nachts nicht auf und fragen dich: “Wenn ich einmal tot bin, nimmst du dann einen anderen Hund?”
10. Wenn ein Hund Babys bekommt, kannst du eine Zeitungsannonce aufgeben und die Babys verschenken!
11. Ein Hund lässt sich ein Halsband mit Nieten umlegen, ohne dich als pervers anzusehen!
12. Wenn ein Hund bei dir einen anderen Hund riecht, wird er nicht böse, sondern findet es sehr interessant!
13. Die Hunde lieben es, in einer Kiste auf dem Pickup herumgefahren zu werden!
14. Wenn ein Hund dich verlässt, dann nimmt er nicht die Hälfte deiner Sachen mit!
Knochen um den Unterkiefer

Emelie in misslicher Lage: Der runde Knochen hatte sich über ihren Unterkiefer geschoben. Foto Feuerwehr München
München - Zu einem Einsatz der besonderen Art wurde am Montag die Feuerwehr nach Riem in die Helsinkistraße alarmiert.
Die eineinhalbjährige Mischlingshündin Emelie freute sich wohl etwas zu sehr über ihre Mahlzeit, einen Röhrenknochen. Beim Versuch, den Leckerbissen zu verzehren, schob sich dieser über ihren Unterkiefer und blieb hängen. Durch den angeschwollenen Unterkiefer konnte sich die Hündin selbst nicht mehr von dem störenden Knochen befreien.
Das alarmierte Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Riem ließ von der Hauptfeuerwache das Multifunktionswerkzeug zur Einsatzstelle bringen. Mit dem Gerät wurde der Knochen dann einseitig aufgeschnitten und die Hündin von ihrer Knochen-Fessel befreit. Während der Befreiungsaktion wurde Emelie von einer Tierärztin der Tierrettung betreut und versorgt. Ob Röhrenknochen auch in Zukunft auf dem Speiseplan der Hündin stehen werden, ist nicht bekannt …
Auf www.merkur-online.de führen die User eine heftige Diskussion, ob dieser Einsatz eher ein Fall für den Tierarzt gewesen wäre.
Fibi mit siebtem Sinn

Braver Hund: Helga Wiszt mit ihrer dreijähigen Fibi, auf die sie sehr stolz sein kann. © J. Dziemballa
Markt Schwaben - Eine 61-jährige Diabetikerin aus Markt Schwaben verdankt der dreijährigen „Fibi” ihr Leben. Die Mischlingshündin hat Nachbarn auf die hilflos in ihrer Wohnung liegende Frau aufmerksam gemacht.
Mehrmals am Tag geht Helga Wiszt mit ihrer „Fibi” Gassi. Wenn das Duo zurückkehrt, setzt sich die Hündin vor die Eingangstür und wartet, bis Frauchen den Schlüssel im Türschloss umdreht und Einlass gewährt in die vertrauten vier Wände. Doch an diesem Mittwoch ist alles anders.
„Schon am Vormittag nach unserem ersten Spaziergang hat sich Fibi nicht vor meine, sondern vor die Tür meiner Nachbarin gesetzt und gewinselt. Das war das erste Mal, dass sie das gemacht hat”, berichtet Helga Wiszt. Sie habe sich anfangs nichts weiter dabei gedacht. Als der Hund Stunden später nach der abendlichen Runde allerdings auf gleiche Weise reagierte und erneut in die Wohnung gegenüber wollte, wurde die Kinderpflegerin misstrauisch. „Ich dachte, vielleicht hat die Nachbarin etwas ausgeschüttet, das der Hund riecht und aufschlecken will.”
Helga Wiszt klingelt bei der 61-Jährigen, die alleine in ihrer Wohnung lebt und keine besonders enge Beziehung zu Mischlingshündin „Fibi” pflegt. Da niemand öffnet, wendet sich die Hundebesitzerin an einen Nachbarn, von dem sie glaubt, dass er einen Schlüssel hat. Doch: Fehlanzeige. Zusammen gehen die beiden ums Haus, um durch die Balkontür in die Erdgeschosswohnung zu schauen. „Da haben wir sie dann gesehen. Am Boden. Völlig hilflos,” sagt Helga Wiszt, die glaubt, „dass die Arme da seit den Morgenstunden lag”.
Sofort alarmieren die aufmerksamen Nachbarn Rettungsdienst und Polizei. Die Feuerwehr öffnet die Wohnungstür, die Retter finden die Diabetikerin in einem lebensgefährlichen Zuckerschock. Schnell wird die 61-Jährige von Sanitätern und Notarzt stabilsiert, so die Polizeiinspektion Poing. Die Frau kommt mit dem Sanka ins Erdinger Krankenhaus, wo Helga Wiszt sie noch am Donnerstag besuchen wollte. „Ich muss doch sehen, wie’s meiner Nachbarin geht”, sagt sie bestimmt. Die Fahrt nach Erding war dann aber leider umsonst, da die 61-Jährige zwischenzeitlich in eine Müncher Klink verlegt wurde.
Fibi”, die kleine Lebensretterin, hat von all dem nichts mitbekommen. Sie kaut zu Hause zufrieden an ihrem Ochsenziemer, den es als Belohnung gab. Und das ist nicht alles. Jede Menge „Streicheleinheiten” werden folgen - vom Frauchen und von der Nachbarin, wenn diese wieder zu Hause ist.
Von Michael Acker/www.merkur-online.de
Schlaue Hündin lässt Entführerin auffliegen

Feja fand den Weg von Forstenried zurück ins Lehel. © sl
München - Eine Frau nimmt die fünfjährige Feja einfach mit nach Hause. Doch die Münsterländer-Dame findet den Weg von Fürstenried zurück ins Lehel - und lässt so die Entführerin auffliegen.
Ein Hoch auf die Klugheit und Treue der fünfjährigen Feja. Die Kleine-Münsterländer-Hündin hat sich zwar von einer Diebin durch ein knackiges Wienerle auf Abwege locken lassen. Aber sie hat zurück zu ihrem Herrn gefunden - und die Täterin entlarvt. Die Arzthelferin Sabine B. gestand vor dem Amtsgericht den Hundediebstahl: „Ich habe mich in diesen Hund auf den ersten Blick verliebt, konnte einfach nicht widerstehen!”
Feja ist eine sehr menschenbezogene Hündin, die jedem schön tut. Am 17. April hat Herrchen Stefan S. (41) sie ausnahmsweise vor einem Laden im Lehel warten lassen: „Abends sollten Gäste kommen, es pressierte, und deshalb habe ich den Hundespaziergang mit dem Einkaufen verbunden.” Als er „nach höchstens fünf Minuten” wieder auf die Straße trat, war die nicht angeleinte Feja verschwunden.
Sabine B.: „Der Hund wedelte mich freundlich an, ich hab ihn gestreichelt und mit ihm geredet. Da hat er mir die Pfote aufs Knie gelegt. Ich war hin und weg.” Sie zog eine Wurst aus der Einkaufstasche und ging ein paar Schritte, Feja folgte ihr auf dem Fuß. „Da war’s um mich geschehen. Ich dachte, wenn der Besitzer den Hund nicht anleint, ist er selber Schuld.” Die Angeklagte lockte die Kleine Münsterländerin ins Auto und fuhr heim nach Fürstenried.
Stefan S. glaubte, die lebhafte Hündin sei in den nahen Englischen Garten gelaufen. Er hängte überall Zettel mit Fejas Bild auf, telefonierte mit Tierheim und Heimtiersuchdienst, doch die Hündin blieb erst einmal verschwunden. Einen guten Monat später stand sie morgens vor seiner Tür, mit einem anderen Halsband und einer Plakette mit dem Namen Paula und einer Handy-Nummer daran. Der IT-Berater rief sofort an: „Ich habe hier eine Hündin namens Paula . . .” Man vereinbarte ein Treffen, zu dem S. einen Freund mitbrachte.
„Wie kommen Sie zu dem Hund? Er gehört mir”, hielt er Sabine B. vor, und sein Freund bestätigte es. Die Diebin leugnete: „Ich habe Paula als Welpen bekommen”, behauptete sie. „Geben Sie das Tier her!” Die beiden Männer hielten sie fest und riefen die Polizei. Eine Überprüfung des Chips der Rassehündin erübrigte sich, als Stefan S. ein paar der Kunststücke zeigte, die Feja auf bloßen Fingerzeig vorführte. „Probieren Sie’s mal”, forderte er Sabine B. auf. Sie versuchte es, verhedderte sich aber in den Handzeichen, die Hündin rührte sich nicht.
Im Prozess entschuldigte sich die Diebin: „Ich habe Mist gemacht.” Stefan S. legte „keinen Wert auf Strafe, Feja ist wieder da”. Unter diesen Umständen beließ es der Richter bei einer Verwarnung mit dem Vorbehalt einer Geldstrafe von 800 Euro.
Sarah List/www.merkur-online.de
Ab 20 Grad droht im Auto der Tod

Bei Hitze eingeschlossen im Auto - eine lebensbedrohliche Situation für den Hund. Foto: Tasso e.V.
Sie erreichen uns zum Anfang eines jeden Sommers immer wieder aufs Neue - die Horrormeldungen von im Auto eingeschlossenen und dann bei Hitze qualvoll umgekommenen Hunden. Es reichen schon wenige Minuten ab etwa 20 Grad Celsius in einem verschlossenen Auto in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen.
Aktion “Hund im Backofen” von Tasso e.V.
Hunde und Katzen schwitzen nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, das heißt die Körpertemperatur steigt an, die Tiere „verkochen” förmlich. Zellen und Organe gehen kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur auf 43 Grad Celsius an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.
Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?
1. Verständigen Sie die Polizei.
2. Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten ab. Ist der Hund bei Bewusstsein - und nur dann - schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund in die stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss.
3. Fordern Sie jetzt kostenlose Postkarten bei TASSO e.V. zum Verteilen auf Supermarktparkplätzen an. Je mehr Menschen wissen, wie gefährlich es für einen Hund im heißen Auto werden kann, desto weniger Tiere müssen sterben. Weitere Infos unter www.tasso.de.
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Ein Hund fürs Rekordbuch

Das macht kein Hund besser als er: Gustl kann acht Kleidungsstücke in der Minute von der Wäscheleine abnehmen und korrekt im Korb verstauen. Foto: Deml
Attenkirchen - Mischlingshund Gustl kann Waschmaschinen einräumen, Kleidung von der Leine abhängen und in den Korb legen. Jetzt steht der unglaubliche Vierbeiner im Guinessbuch der Rekorde.
Schon als Welpe kam Gustl, Sohn einer Russel-Terrier-Hündin und eines Zwergschnauzers, zur Familie Deml nach Attenkirchen (Landkreis Freising). Da der Mischling wie alle jungen Hunde keine Manieren kannte, ging Frauchen mit ihm im Alter von 16 Wochen zu einem Junghundekurs. Schon früh stellte sich heraus, dass Gustl ein Einser-Schüler ist. Mit sechs Monaten war er im „Erziehungskurs” bereits der Beste. Heidi Deml begann, ihrem inzwischen acht Monate alten Hund Kunststücke beizubringen. Männchen machen und apportieren, das können viele Hunde. Aber Gustl hat noch viel mehr auf dem Kasten! Auf Frauchens Befehl winkt er, schaut traurig, geht rückwärts, springt Seil, sucht Schwammerl, räumt die Waschmaschine ein und aus.
Inzwischen hat die Attenkirchenerin mit Gustl viele Shows besucht. Rund 140 Pokale zeugen davon. Unter anderem gewann der Star auf vier Pfoten im vergangenen Jahr die „Trickdog Competition” in Böheimkirchen. Dort wurde Heidi Deml gefragt, ob sie mit Gustl nicht bei der Haustiermesse in Wien einen Weltrekordversuch starten wolle. Es ging um das Kunststück, in 60 Sekunden so viele Wäschestücke wie möglich von einer Leine abzunehmen und korrekt in einen drei Meter entfernten Wäschekorb zu legen. „Wir können es ja probieren”, meint die Attenkirchenerin. Sehr zum Bedauern für einen großbritannischen Hund. Der hielt mit acht Wäschestücken den Weltrekord - bis Gustl kam. Kaum zu glauben, aber wahr: Der verdoppelte den Rekord beinahe. Der Mischling brachte 13 Wäschestücke korrekt im Korb unter. Den Beweis, die ersehnte Urkunde, hat Heidi Deml dieser Tage erhalten.
Münchner Merkur
In seinem jungen Leben viel mitgemacht
Die Tierheime sind voll, überall werden Tierfreunde gesucht, die einen Vierbeiner bei sich aufnehmen können. Hin und wieder werden hier Hunde vorgestellt, die auch auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind.
Die traurige Geschichte von Miro hat vorerst ein glückliches Ende gefunden: Er ist knapp sieben Monate alt und hat schon sehr viel mitgemacht in seinem jungen Leben. Er wurde mit seinen Geschwistern ohne Mutter auf den Straßen Rumäniens gefunden und musste mit der Flasche großgezogen werden. Während seine Geschwister sich prima gemacht haben, litt Miro plötzlich an einer Nervenkrankheit , das heißt er war innerhalb weniger Tage total gelähmt, konnte nicht mal mehr den Kopf heben, nur noch die Augen konnte er bewegen.
Er sollte eingeschläfert werden, aber zum Glück entschied man sich, sehr aufwändige und teure Untersuchungen in zwei Tierkliniken durchzuführen. Es hat sich gelohnt: Mit den richtigen Medikamenten und der liebevollen Fürsorge einer Tierschützerin, die ihn Tag und Nacht alle zwei Stunden gefüttert hat, machte er nach und nach kleine Fortschritte - wie ein Wunder (daher sein Name).
Danach ist er noch fleißig zur Physiotherapeutin gegangen, und heute merkt man dem Kleinen gar nicht mehr an, dass er so viel mitgemacht hat.
Miro wohnt inzwischen bei der Tierschutzbrücke München, die ihn hierher mitgebracht hatte. Jetzt geht es ihm so gut, und er war auf Dauer stabil, dass es endlich Zeit wird, dass er sein eigenes Zuhause bekommt, wo er alle Aufmerksamkeit und Zuneigung bekommt, die er verdient hat.
Er ist geimpft, muss noch kastriert und gechipt werden. Hundeschule dürfte nicht schaden, denn Miro ist wirklich sehr intelligent und aufmerksam, das macht ihm sicher viel Spaß. Manchmal bellt er noch andere Hunde oder Menschen an, aber nur weil er Angst hat und unsicher ist.
Vermutlich ist er ein Labrador- oder Collie-Mischling ist, er dürfte etwa 50 Zentimeher Schulterhöhe groß werden.
Interessenten können Miro gerne nach Absprache kennenlernen. Die Kontakttelefonnummer lautet: 089-981760 .
Für den Mischling Toto, der an den Hintgerbeinen gelähmt ist, aber trotzdem voller Lebensfreude steckt, wird dringend ein Pate gesucht. Weitere Informationen gibt es im Forum von tierfreunde.de.






