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Wer vergräbt lebende Schweine im Schnee?

experiment

Die Idylle trügt: An diesem Hang starben neun Schweine. Foto: zoom-tirol

Jeder erinnert sich an die grausamen Lawinenexperimente, die im Januar im Ötztal durchgeführt wurden. Neun Schweine wurden betäubt und im Schnee lebendig eingefroren.

Wer steckt hinter diesen grausamen Experimenten? Im Blog von tierfreunde.de wurde “NACHGEFRAGT”: Es finden sich die Tierexperimentatoren Karl Lindner und Volker Wenzel von der Universitätsklinik Innbsruck für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin.

Ein Kommentar mit interessanten Hintergrundinformationen.

Tierversuche ja oder nein?

tierversuche“Ein Verzicht auf Tierversuche bedeutet langfristig das Ende unserer hochwertigen Krankenversorgung”, behauptet die Universität Heidelberg. Demnach können Argumente pro Tierversuche zum Beispiel so lauten: die Vorgänge in unserem Körper besser verstehen lernen, die bei Tieren gleich sind; Krankheitsursachen und Behandlungsmöglichkeiten finden; die Wirksamkeit und die Sicherheit von Medikamenten und Lebensmitteln gewährleisten. Gegen Tierversuche spricht beispielsweise, dass tierische Krankheitsmodelle für den Menschen nur eine bedingte Aussagekraft haben. Menschen und Mäuse sind sich zwar ähnlich, aber sie sind nicht gleich. Außerdem können die Tiere in der Versuchstierhaltung und im Versuch selbst oft nicht arttypisch gehalten werden. Sie entwickeln dann Stress- und Verhaltensstörungen.

Natürlich gibt es wesentlich mehr Argumente in dieser Diskussion - ob für oder gegen Tierversuche. Im Forum von tierfreunde.de gibt es weitere Informationen, außerdem kann fleißig mitdiskutiert werden!


Tierpfleger/in

Dieser Ausbildungsberuf bietet drei Fachrichtungen. Die ersten beiden Ausbildungsjahre von gemeinsamen Inhalten bestimmt, findet sich im dritten Ausbildungsjahr die Aufgliederung in die Fachrichtungen „Forschung und Klinik“, „Zoo“ und „Tierheim und Tierpension“ mit entsprechend unterschiedlichen Ausbildungsinhalten.
Tierpfleger befassen sich mit der Pflege, Haltung, Zucht und Erziehung von Tieren.

Tierpfleger und Tierpflegerinnen führen ihre Tätigkeiten unter Beachtung des Tier-, Arten-, Natur- und Umweltschutzes, der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz und betriebswirtschaftlicher Gegebenheiten selbständig aus. Sie pflegen und versorgen Tiere, erkennen und berücksichtigen die Systematik, Anatomie, Physiologie und das Verhalten von Tieren, richten Tierunterkünfte ein, reinigen, desinfizieren sie und halten diese instand, legen spezifische Haltungseinrichtungen an, erkennen Krankheiten und beugen ihnen vor, wirken bei der Behandlung von Tieren mit.

Die Aufgaben in der Fachrichtung Forschung und Klinik:
Tierpfleger züchten, halten und pflegen u.a. hygienisch und genetisch definierte Tiere, wählen geeignete Arbeitstechniken aus und wenden diese an, führen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Hygienestatus durch, wirken bei Experimenten mit und wenden die Regeln guter Laborpraxis an.

In der Fachrichtung Zoo:
Tierpfleger bestimmen, füttern, tränken und pflegen Tiere, züchten und ziehen Wildtiere und Tiere gefährdeter Haustierrassen auf, wirken bei der Planung zoospezifischer Anlagen mit und richten diese ein, beschäftigen Tiere nach Gesichtspunkten des “Behavioral Enrichement”, betreuen Besuchergruppen und informieren über im Betrieb lebende Tiere.

In der Fachrichtung Tierheim und Tierpension:
Tierpfleger tränken, füttern und pflegen Tiere, erziehen Tiere und bilden sie aus, betreuen Besucher und Besuchergruppen, beraten Besucher und Kunden über Erwerb und Halten von Tieren, führen kaufmännische und verwaltende Arbeiten aus.

Ausbildungsdauer: Drei Jahre (je nach Schulabschluss)
Die Ausbildung findet im Betrieb und an der Berufsschule statt.
Zugangsvoraussetzungen: Qualifizierender Hauptschulabschluss / Mittlere Reife / Abitur

Weitere Informationen: http://www.bibb.de/de/ausbildungsprofil_14581.htm