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Feuerwehr rettet Rehbock aus Kanal

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Helfer der Feuerwehr retten diesen Rehbock aus dem Isarkanal.© Günter Herkner

Niederneuching - Aufwändige Rettungsaktion: Ein Rehbock war in den Isarkanal gestürzt. Feuerwehr und Wasserwacht mussten das hilflose Tier aus dem Wasser fischen.
Schon wieder mal zu einer Tierrettung mussten am Montagnachmittag zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehr und Wasserwacht ausrücken. Gegen 15.30 Uhr hatten Spaziergänger einen Rehbock nahe Niederneuching im Isarkanal treiben sehen.
Aufgrund der glatten und steilen Betonwände war es dem Bock unmöglich, sich selbst aus seiner misslichen Lage zu befreien. Daraufhin lief eine große Rettungsaktion mit Wasserwacht und BRK Erding sowie den Feuerwehren Niederneuching, Moosinning und Erding und den First Respondern aus Eicherloh an. Flugs war ein Boot zu Wasser gelassen.
Niederneuchinger Kameraden gelang das Kunststück, das Tier einzufangen. Nach einer kurzen Bootsfahrt ging’s an Ufer. Dort wurde der Bock an Land gehievt. Sobald er wieder festen Boden unter den Füßen hatten, nahm er selbige in die Hand und machte sich buchstäblich vom Acker.
(ham)

Mehr Fotos von der Rettungsaktion gibt es unter www.merkur-online.de zu sehen.


Knochen um den Unterkiefer

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Emelie in misslicher Lage: Der runde Knochen hatte sich über ihren Unterkiefer geschoben. Foto Feuerwehr München

München - Zu einem Einsatz der besonderen Art wurde am Montag die Feuerwehr nach Riem in die Helsinkistraße alarmiert.

Die eineinhalbjährige Mischlingshündin Emelie freute sich wohl etwas zu sehr über ihre Mahlzeit, einen Röhrenknochen. Beim Versuch, den Leckerbissen zu verzehren, schob sich dieser über ihren Unterkiefer und blieb hängen. Durch den angeschwollenen Unterkiefer konnte sich die Hündin selbst nicht mehr von dem störenden Knochen befreien.

Das alarmierte Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Riem ließ von der Hauptfeuerwache das Multifunktionswerkzeug zur Einsatzstelle bringen. Mit dem Gerät wurde der Knochen dann einseitig aufgeschnitten und die Hündin von ihrer Knochen-Fessel befreit. Während der Befreiungsaktion wurde Emelie von einer Tierärztin der Tierrettung betreut und versorgt. Ob Röhrenknochen auch in Zukunft auf dem Speiseplan der Hündin stehen werden, ist nicht bekannt …

Auf www.merkur-online.de führen die User eine heftige Diskussion, ob dieser Einsatz eher ein Fall für den Tierarzt gewesen wäre.

Ein Verfolger auf vier Beinen

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Seine Zuneigung stieß bei der Nordic-Walkerin nicht auf Gegenliebe - die Feuerwehr nahm den Geißbock mit. Foto: Feuerwehr

München - Kurioser Einsatz für die Münchner Feuerwehr in Englschalking: Ein freilaufender Geißbock belästigte eine Nordic-Walkerin beim Frühsport am Samstag und verfolgte diese auf Schritt und Tritt.

Als die Frau schließlich zu Hause ankam, wollte der lästige aber harmlose Geißbock sogar mit ihr ihn die Wohnung. Die Sportlerin rief daraufhin die Feuerwehr und bat um Hilfe.

Der Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges gelang es, den Geißbock an die Leine zu nehmen, ihn auf die nahegelegene Wache zu führen und anschließend das Tier ins Tierheim zu transportieren.

www.merkur-online.de


Ein bissiges Kerlchen auf dem Baugerüst

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Der Fuchs in der Tierfangkiste. Das Einsatzfoto der Berufsfeuerwehr München.

Als die Arbeiter am Dienstag gegen sieben Uhr morgens die Baustelle in der Münchner Balanstraße erreichten, trauten sie ihren Augen kaum. Dort war ein ungewöhnlicher Besuch zu Gast: ein Fuchs.

Das Tier spazierte im siebten Stock auf einem Baugerüst. Danach verzog sich Meister Reineke in das Gebäudeinnere. Ein Arbeiter fand das Tier schließlich in einem kleinen Raum im neunten Stockwerk, versteckt in einer Ecke. Der Polier rief die Feuerwehr zu Hilfe. Die fing den Fuchs ein und steckte ihn in eine Kiste. Da das erwachsene Tier offensichtlich gesund war, wurde der Fuchs im Perlacher Forst wieder frei gelassen.

Kurz vor seinem Sprung in die Freiheit bedankte sich Meister Reineke noch mit einem kräftigen Biss in die Hand bei seinem Retter. Der Feuerwehrmann musste trotz angezogener Schutzhandschuhe in ärztliche Behandlung.


Augsburger Allgemeine


Haustiere werden immer giftiger

giftig

Der richtige Umgang mit exotischen Tieren - anschaulich dargestellt.

Zorneding - Was hat acht Beine oder gar keine? Beim Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr Zorneding wurde gekrabbelt und geschlängelt - aus Sicherheitsgründen.

Sechs Millionen giftige Haustiere in deutschen Wohnzimmern ist eine beeindruckende Zahl. Aber was tun, wenn sich eine Riesenschlange aus dem nachbarlichen Badezimmerfenster schlängelt oder eine Vogelspinne über den Balkon krabbelt? Ganz einfach: die 112 oder 110 wählen. Ein Notruf, der nicht mehr allzu selten ist.

Die eintreffenden Rettungskräfte werden immer häufiger mit Exoten konfrontiert, die dem Menschen gefährlich werden können. Die Unachtsamkeit vieler Halter steigt ebenso wie die Nachfrage nach noch giftigeren und außergewöhnlicheren Tieren. Deutschlands Giftnotrufzentralen verzeichnen pro Jahr immer mehr Notfälle mit giftigen Haustieren. Bei diesem Trend wird schnell klar, wie wichtig hier Aufklärung für die Rettungskräfte ist, da sie schnell handeln müssen, wenn Mensch und Tier aufeinander treffen.

Aus diesem Anlass haben die Rotkreuz-Bereitschaft Zorneding bei München und die Freiwillige Feuerwehr Zorneding den Schulungsraum der Feuerwehr für einen Abend in einen exotischen Zoo verwandelt, in dem so einiges vertreten war: von Vogelspinnen, Geckos und 1,50 m langen Echsen bis hin zu Riesenschlangen. Schwerpunkt des Vortrags war es, den Rettungskräften ein Basiswissen zu vermitteln, welches ihnen bei Einsätzen mit Reptilien nützlich ist. Wird man mit einem Exoten konfrontiert, sind der richtige Umgang und das Verhalten der betroffenen Person lebenswichtig für Tier und Mensch.

Um in so einer Situation nicht völlig unvorbereitet zu sein, durften die Teilnehmer mit den Tieren üben. Die Halter der Tiere gaben wertvolle Tipps für den sicheren Umgang in Ausnahmesituationen.

Außerdem gaben Kristina J. Bielack, Bereitschaftsleiterin der Rotkreuz-Bereitschaft Zorneding, und Sebastian Bielack, Stellvertretender Bereitschaftsleiter, interessante Einblicke in die Reptilienhaltung, das Verhalten und die Gefährlichkeit einzelner Tiergruppen.

Zudem wurde der Umgang mit jedem einzelnen Tier erklärt und durfte auch von den Teilnehmern in die Praxis umgesetzt werden.

Dieser Vortrag war ein voller Erfolg, was nicht nur den wissenshungrigen und mutigen Teilnehmern zu verdanken war, sondern auch den Reptilienhaltern mit ihren größtenteils ruhigen und geduldigen Tieren.

www.merkur-online.de


Wilde Fuchsjagd

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Schließlich gab es für den Fuchs kein entkommen. Foto: Gaulke

Unterhaching - Seine Zutraulichkeit war sein Verhängnis: Ein Fuchs hat sich seit Wochen in Unterhaching umhergetrieben. Polizei und Feuerwehr wollten ihn nun einfangen - doch einfach war das nicht.

Seit mehreren Wochen streifte ein Fuchs durch Gärten in Unterhaching (Kreis München), auch auf einem Schulhof trieb er sich herum. Einige Familien fütterten ihn, doch viele Kinder, Lehrer und Anwohner fürchteten sich vor Tollwut oder Bissen. Am Montagnachmittag wurde er wieder gesehen - und Feuerwehr und Polizei rückten mit Fangkorb und Netzen an.

Zur Fotostrecke

Auch Jagdpächter Martin S. war vor Ort: „Der Fuchs hatte am Hinterlauf eine ältere, schwere Verletzung und hinkte.” Deshalb habe er sich auch so nah an den Menschen herumgetrieben - um dort leicht an Futter zu kommen. Selbst konnte er sich nicht mehr versorgen. „Aber trotz Verletzung war der Fuchs zwei Stunden lang schlauer und schneller als wir”, erzählt Feuerwehrler Wolfgang Ürmösi. Im Zick-Zack-Kurs flüchtete das angeschlagene Tier, erst im Lichtschacht eines Kinderhorts wurde es per Netz gefangen.

Nach der Untersuchung entschied der Jagdpächter zusammen mit der Polizei, den Fuchs von seinen Leiden zu erlösen und zu erlegen. „Er hätte in Freiheit nicht überlebt, bei einer Behandlung beim Veterinär hätte das Wildtier Todesangst gehabt.” Tollwut gab es in Bayern zuletzt 2002. Das Umweltministerium rät aber davon ab, Wildtiere zu füttern.

Carina Lechner/Münchner Merkur


Ausflug in den goldenen Herbst

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Bunter Papagei in buntem Laub: In seiner ganzen stillen Pracht streckte der Vogel seinen roten Schnabel in die herbstlich gefärbten Blätter eines Baums an der Maisacher Straße in Bruck. Ihn einzufangen, gelang zunächst nicht. Foto: Gehre

Fürstenfeldbruck - Ein kleiner blauer Sittich hat einen Ausflug aus seinem Käfig in den goldenen Herbst unternommen. Der Piepmatz rief allerlei Passanten, Anwohner und sogar Polizei sowie Technisches Hilfswerk (THW) auf den Plan.

Der Vorhang zur Vorstellung hob sich gegen 10 Uhr. Thomas Manzau schaute aus seinem Bürofenster und entdeckte das Tier. „Bei der Farbe habe ich mir gleich gedacht, dass das kein einheimischer Vogel ist.” Da der Sittich aber keine Anstalten machte, das Geäst zu verlassen, war guter Rat teuer. Deshalb holte ein Bekannter Manzaus in einem nahen Supermarkt ein paar Nüsse als Lockmittel. Der Halsbandsittich, den ein mittlerweile eingetroffener Vogelexperte als solchen identifizierte, dachte aber nicht daran, sich fangen zu lassen. Auch das Netz, das Christa Kröll, Inhaberin eines nahen Fitnessstudios organisiert hatte, brachte nichts.

Sogar die Polizei wusste keinen Rat. Daran konnte auch die Verstärkung in Form einer zweiten Streifenwagenbesastzung nichts ändern. Somit ruhten alle Hoffnungen auf den Helfern des technischen Hilfswerks (THW). Die waren angerückt, weil sich die Feuerwehr nicht zuständig fühlte.

Eine kurze Analyse der Lage, dann fuhren die Helfer ihr Einsatzfahrzeug unter den Baum. Womöglich in der Hoffnung, der blaue Vogel würde Helfer in Blau eher akzeptieren, ging es - ausgerüstet mit einem Kescher - aufs Dach. Beeindruckt hat das den Hauptdarsteller freilich wenig. Mit ein paar Flügelschlägen war er auf einem anderen Ast. Das Spiel begann von neuem. Schließlich kapitulierte auch das THW.

Dem Vogel selbst wurde der Wirbel wohl irgendwann zu viel. Er erhob sich in die Lüfte.

Schließlich gelang es dem Inhaber eines nahen Fitnesstudios, das Tier mit einer Nuss anzulocken. Für den Ausreißer ein echter Glücksfall. Denn die kalte Nacht hätte er im Freien kaum überlebt. Jetzt befindet sich der Piepmatz in der Obhut einer Vogelfreundin in Geltendorf, die sich um das Tier kümmert, bis sich sein Besitzer meldet. Bisher hat dieser allerdings noch nichts von sich hören lassen.

tog/www.merkur-online.de

Dackel auf Eichhörnchenjagd

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Bazi und sein Frauchen. Foto: Feuerwehr

München - Die Feuerwehr hat in München-Forstenried einen übermütigen Rauhaardackel von einem sieben Meter hohen Baum retten müssen. Der Hund machte seinem Namen “Bazi” alle Ehre, als er am Freitag ausbüxte und ein Eichhörnchen jagte. Wie die Feuerwehr München am Samstag mitteilte, verfolgte er das Kleintier sogar die Thuje hinauf. Am Ende des Nadelbaumes verließ den eineinhalb Jahre alten Dackel jedoch der Mut und er blieb sitzen. Nachdem sein Herrchen zwei Stunden lang versucht habe, ihn mit allen Mitteln auf den sicheren Boden zu locken, verständigte es die Rettungskräfte. Mit einer Drehleiter befreiten diese den kleinen Bazi aus seiner Notlage.

Abenteuerlustige Kuh

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Mit starken Schlingen hievte die Feuerwehr die Kuh aus dem Wasser. Foto: Leder

Warngau - Eine ausgebüchste Kuh ist am Samstag in ein Schwimmbecken in Wall (Landkreis Miesbach) gestürzt. Die Feuerwehr zog das Tier wieder heraus.

Auf der Weide beim Anwesen Kleinlehen in Wall wurde es einer jungen Kuh am Samstagmorgen zu langweilig. In aller Frühe machte sich das Rindvieh auf und davon. Neugierig stromerte es durch den Garten eines benachbarten Wohnhauses und lugte dort ins Schwimmbecken. Vermutlich verlor es dabei das Gleichgewicht. Jedenfalls rutschte das Jungtier ins Wasser des Pools.

Stehen konnte die Kuh darin nicht. Verzweifelt paddelte sie durchs Wasser und versuchte vergeblich, Halt zu gewinnen. Zur Hilfe eilte die Waller Feuerwehr. Mit elf Mann war sie um sieben Uhr vor Ort. Gemeinsam mit dem Landwirt, dem die Kuh gehört, zogen die Männer stabile Schlaufen unter dem Bauch des Tieres durch.

Mit einem Traktor hievten die Männer die erschöpfte Kuh schließlich aus dem Wasser. “Sie war ein bisschen verwirrt, aber ansonsten in Ordnung”, erklärt Christian Weiland, Kommandant der Waller Feuerwehr. Die Abenteuerlust war der kecken Kuh nicht vergangen: Sie wollte erneut durchbrennen. Doch daraus wurde nichts. Die Feuerwehr geleitete sie in den Stall.

www.merkur-online.de

Junger Biber narrt Polizei und Feuer

biberNiederkam - Ein junger Biber, der in einen Feuerlöschteich gefallen war, hat in Niederkam (Kreis Landshut) für einen aufregenden Polizei- und Feuerwehreinsatz gesorgt. Der Biber war bereits am Tag zuvor in den Feuerlöschteich gefallen, konnte sich aber nicht selbst befreien. Da rief der besorgte Teichbesitzer die Polizei Landshut.

Alle Versuche der Beamten, den Biber aus seiner unfreiwilligen Gefangenschaft zu befreien, scheiterten. Auch der Feuerwehr aus Niederkam machte es der Biber nicht einfach: Die Versuche, ihn mit einem Kescher einzufangen, misslangen. Ebenso das Vorhaben, ihn mit einer Holzleiter aus seiner misslichen Lage zu befreien. Im Gegenteil: Der Biber fand zu allem Überfluss sogar gefallen an der hölzernen Leiter.

Erst als die Feuerwehrwehr wieder unverrichteter Dinge abgerückt war, befreite sich der Jungbiber schließlich selbst. Er kletterte ohne großes Aufsehen die Metallleiter hinauf, welche ihm die Floriansjünger als Rampe in die Freiheit zurückließen. Zur Fotostrecke.

Münchner Merkur