Silvester - Albtraum für Tiere
Dieser Anruf am Silvesterabend um 18.30 Uhr beim Tierarzt bringt nichts: „Herr Doktor, wir haben alles fertig für die Party, jetzt brauchen wir von Ihnen nur noch eine Pille für Lumpi.” Für viele Tiere ist Silvester ein Albtraum. Klar - Hunde und Katzen haben ein wesentlich feineres Gehör als Menschen. Heuler, Raketen und Böller versetzen viele Vierbeiner in Angst und Schrecken.
Während für ängstliche Katzen die Regel gilt, die Stubentiger an Silvester frühzeitig im Haus zu behalten, sind Hunde durchaus in der Lage, die Knallerei ertragen zu lernen. Rechtzeitiges Lernen ist von großer Bedeutung - der Welpe sollte bereits mit Krisen-Situationen konfrontiert werden und dabei so entspannt bleiben wie Herrchen. Hunde beobachten nämlich in Situationen, die sie selbst nicht überblicken können, einfach ihren Rudelführer. Bleibt dieser ruhig, ist für den Hund alles in Ordnung.
„Hoffnungslose Fälle”, die unter dem Teppich verschwinden möchten, sollten rechtzeitig auf die Knallerei zum Jahreswechsel vorbereitet werden. Hier gibt es verschiedene Ansätz, wie eine Therapie mit angstlösenden Wirkstoffen, stabilisierenden Psychopharmaka und Pheromonen. Auch Bachblüten oder pflanzliche Pharmaka wie Baldrian können bei Hund und Katze Wunder wirken. Von chemischen Beruhigungsmitteln auf den letzten Drücker sollten Tierfreunde die Finger lassen, denn die Wirkung kann unter Stress oft ins Gegenteil umschlagen.
Viele Tipps rund um Silvester und die lieben Vierbeiner gibt es im Forum.






