Protest gegen Tötung frei lebender Hunde
Im Zuge der Fußball-Europameisterschaft ist es zu Tötungsaktionen in Städten der Ukraine gekommen, um die Anzahl der Straßentiere zu reduzieren. Die brutale Tötung der Hunde zur vermeintlichen Verschönerung des Stadtbildes lehnt der Deutsche Tierschutzbund vehement ab. In einem Schreiben hat er UEFA-Präsident Michel Platini um eine öffentliche Stellungnahme gebeten, dass dieser tierschutzwidrige Weg innerhalb der UEFA keine Akzeptanz findet. Auch den Präsidenten der Ukraine, Viktor Yanukovyc, sowie den Leiter der Stadtverwaltung von Kiew, Olexandr Popov, hat der Deutsche Tierschutzbund aufgefordert, ein klares Zeichen für den Tierschutz zu setzen, solche Tötungsaktionen zu verhindern und für die Zukunft zu untersagen.
Das Thema im Forum von tierfreunde.de
In Gesprächen vor Ort in Kiew hat sich die Regierung dazu bekannt, mögliche neue Tötungen hart zu bestrafen. Das sieht der Deutsche Tierschutzbund aber nicht als Entwarnung. Der öffentliche Druck muss bleiben, damit diesen Worten Taten folgen und Hundetötungen beendet werden. Auch den Deutschen Fußballbund (DFB) und die EM-Hauptsponsoren hat der Deutsche Tierschutzbund dazu aufgerufen, ein tierschutzgerechtes Konzept „Fangen, Kastrieren und Freilassen” zu unterstützen - wie es im Tierschutz- und Kastrationszentrum in Odessa praktiziert wird.
Bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten in der Stadt Odessa hat das Team unseres Tierschutz- und Kastrationszentrums an einer Straßenkreuzung gegen die Tötung der Straßenhunde an den Spielorten der EM demonstriert und die Bürger Odessas auf das Thema aufmerksam gemacht - Schriftzüge auf den Plakaten: “Herr Präsident stoppen Sie die Tötung der Strassentiere zur EURO 2012″, “Wir leben auch gerne” und “Die Straßentiere haben auch ein Recht auf Leben”. Der Deutsche Tierschutzbund steht weiterhin mit seinen Partner in Kiew und Odessa in Kontakt und wird alles Menschenmögliche dafür tun, um Massentötungen von Straßenhunden abzuwenden.






