Opfer eines Nachbarschaftsstreits

Mima will leben.
Mima lebte in auf der Straße - bis sie Opfer eines Nachbarschaftsstreits wurde. Der fünfjährigen Hündin wurden in Bulgarien alle vier Beine abgehackt. Den Mann, der die Hündin so misshandelte, ist bekannt - leider fehlen die Beweise, um ihn zu bestrafen.
Wer Mima kennt, kennt auch ihren unglaublich starken Lebenswillen. Deshalb denkt trotz ihrer Behinderung niemand ans Einschläfern. „Ich bewundere Mima, dass sie alles so toll wegsteckt”, berichtet Mulan, Tierschützer aus dem Landkreis Rosenheim, in seinem Blog auf tierfreunde.de. „Sie ist wirklich voller Lebensfreude.” Tierschützer hatten sich nach der Misshandlungen in Bulgarien um die Hündin gekümmert und auch eine angemessene medizinische Versorgung ihrer Beinstümpfe sichergestellt. Schließlich reiste Mima aus.
Seit Mitte April lebt die Hündin in Bayern. Der Verein „Handicap-Pfoten” mit Sitz im Landkreis Rosenheim hat sich ihrer angenommen. Mima wurde inzwischen in einer Münchner Tierklinik erfolgreich operiert und gleichzeitig kastriert.
Nach der vollständigen Heilung der Stümpfe soll Mima Prothesen bekommen, damit sie wieder laufen kann. Außerdem bekommt die Hündin Physiotherapie, um dem Muskelschwund entgegen zu wirken. „Es wird zwar noch lange dauern, aber sie wird mal wieder über die Wiesen laufen können”, versichert Mulan.






