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“Mini” allein in der Tram

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Für Mini gab es Hundekuchen und Wasser. Foto: Polizei

Grünwald - Mit einem „tierischen Schwarzfahrer“ bekam es die Polizeiinspektion Grünwald (Kreis München) zu tun. An der Haltestelle „Parkplatz“ in der Robert-Koch-Straße hüpfte gegen 16 Uhr ein schwarz-brauner Rauhaardackel in die Trambahn und stieg eine Station weiter, an der Endhaltestelle am Derbolfinger Platz, wieder aus. Und zwar allein.

Kinder in der Trambahn bemerkten dies, ein zwölfjähriges Mädchen aus Grünwald nahm sich des „Schwarzfahrers“ an: Die Schülerin streichelte den Hund, der ziellos und winselnd herumgelaufen war, und alarmierte die Polizei. Die Beamten nahmen den Rauhaardackel mit und versorgten ihn: „Einen Wassernapf und Hundekuchen haben wir immer parat“, so Polizeihauptkommissar Gerhard Schmitt.

Normalerweise lande ein herrenloses Tier im nächsten Schritt im Tierheim, doch dieser Fall löste sich glücklicherweise rasch auf: Um 17.30 Uhr rief eine 17-Jährige aus Grünwald bei der Polizei an und meldete ihren Hund namens „Mini“ als vermisst - die Erleichterung allerseits war groß, das Tierheim kein Thema mehr. Schon bald hatte „Mini“ keinen Grund mehr zum traurigen Winseln, Frauchen holte den Abenteurer bei der Polizei ab.

Münchner Merkur

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