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Mäuse leiden und sterben für Botox

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Diese Mäuse wurden für einen Botox- Wirksamkeitstest in einem englischen Labor gehalten. © BUAV

Noch immer sterben Mäuse für Botox. Bereits vor einem Jahr haben sich die Tierfreunde im Forum unter dem Titel “Botox, Mäuse stören sich nicht an Falten… was haben sie dann damit zu tun?” mit dem Thema beschäftigt.

Botolinum Toxin, besser bekannt unter Botox, findet als “Anti-Falten-Mittel” immer weitere Verbreitung. Mit dem starken Nervengift lassen sich Gesichtsfalten “wegspritzen”, um so jugendlich auszusehen. Bakterien produzieren den Stoff, der die Signale zwischen Nerv und Muskel hemmt. Unter die Haut im Gesicht gespritzt lähmt es für etwa zwei bis sechs Monate die Muskeln, das Gesicht erscheint dadurch glatter.

Ein Bericht des Deutschen Tierschutzbundes

Doch was vielen nicht bekannt ist: Für den Test jeder einzelnen Produktionseinheit Botox müssen mindestens 100 Mäuse sterben. Im Jahr sollen es 100.000 bis 300.000 Mäuse weltweit sein. Mindestens 50 Prozent des Mittels werden allein für kosmetische Zwecke eingesetzt - der Rest kommt als Medikament zum Einsatz, beispielsweise für die Behandlung von Spasmen, Muskelverkrampfungen, Schiefhals oder Augenkrankheiten. Das EU-weite Tierversuchsverbot greift hier nicht, da Botox rechtlich als Medikament angesehen wird.

Botox wird im LD50 Test geprüft - einem Tierversuch, der die Wirksamkeit des Stoffes anhand der Todesrate der Tiere misst. Bei dem grausamen Versuch wird ermittelt, bei welcher Dosis 50 Prozent der Mäuse sterben. Den Tieren wird Botox in die Bauchhöhle gespritzt. Sie reagieren mit Lähmungen und Sehstörungen bis sie schließlich durch die Lähmung des Atemmuskels ersticken. Dieser Todeskampf der Tiere kann bis zu vier Tage dauern.

Grundsätzlich darf laut Tierschutzgesetz ein solch qualvoller Tierversuch nur durchgeführt werden, wenn dies „von hervorragender Bedeutung für wesentliche Bedürfnisse von Mensch und Tier ist”. Bei einer kosmetischen Anwendung ist das eindeutig nicht der Fall. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher, dass Botox nicht mehr für kosmetische Zwecke eingesetzt werden darf, solange der Tierversuch nicht durch tierversuchsfreie Methoden ersetzt werden kann. Weitere Informationen auf www.tierschutzbund.de.

Weitere Informationen Eine Diskussion über Tierversuche - notwendig oder unnötig? - gibt es im Forum von tierfreunde.de.

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Ein Kommentar zu “Mäuse leiden und sterben für Botox”
  1. Ich kann meine Gefühle und Gedanken gerade sehr gut beschreiben:
    verärgert, traurig, enttäuscht, fassungslos und echt geschockt!!!
    Diese armen kleinen Mäuschen müssen sterben auf eine ganz grausame Art, nur damit solche Tussis sich Botox spritzen können! Das ist eine Frechheit!!!
    Ich meine, da sollte man sich halt mehr pflegen, dann hat man sowas nicht nötig und wir werden alle mal alt, dann wird alles mal schlaff oder zu dünn, zu faltig oder sonst was! Aber das ist nun mal so und deshalb hat man doch nicht gleich Botox nötig! Vorallem müssen die armen Tiere daran leiden! Manchmal wünschte ich, es wäre umgekehrt! Die kleinen Tiere sollten die bösen Menschen verhauen, und auch vergiften und sie sollten sie töten! Denn Tiere haben auch Rechte! Diese bösen Menschen und Tierversuche! Ich bin einfach nur schockiert!!!!!!!!!!!!!!! 

    Hasen sind soooooo süüüß!
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