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Legale Massentötungen?

endstation

Endstation für rumänische Straßenhunde. Foto: Pfotenhilfe Europa

Die Streunerproblematik in Rumänien ist Anfang Februar in einem Interview mit Mihai-Cristian Atănăsoaei, dem Präfekt von Bukarest, erörtert worden. Im Verlauf des Gesprächs suggerierte er der Öffentlichkeit, dass Tötungen DAS Mittel der Wahl seien, um diese Probleme zu lösen.

Wie die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe Europa berichtet, gab der Präfekt bekannt, dass erwogen werde, Massentötungen wieder zu legalisieren. Erst im Jahr 2007 hatte Rumänien ein neues Tierschutzgesetz erabschiedet, das Tötungen verbietet. Doch jetzt fühlen sich die Bürgermeister von Bukarest mit der bestehenden Straßentierproblematik angeblich überfordert.

Und so werden wieder Tötungen in Erwägung gezogen. Wobei Tötungen, trotz bestehendem Paragrafen im rumänischen TSchG, landesweit durchgeführt werden. Erwürgen oder totschlagen ist immer noch an der Tagesordnung, wie die Pfotenhilfe Europa berichtet. Teile der Bevölkerung vergiften die Tiere einfach, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

Der Primar von Stadt Craiova, Antonie Solomon, bezog öffentlich Stellung und spricht sich ganz klar pro Tötungen aus. Er würde den Hut vor den Abgeordneten vom Kreis Dolji ziehen, wenn sie einer entsprechenden Änderung im Gesetz zustimmen würden. Angeblich beziehen sich dort fünf von sieben Anrufen von Bürgern auf die Straßentiere.

Die Tierschützer sind fassungslos. Viele würden nichts lieber tun, als in Rumänien tatkräftig zu helfen.

* Sie bieten Hilfe bei Kastrationsaktionen an.
* Sie bieten Hilfe bei dem Aufbau von Tierheimen an
* Sie bieten Hilfe ber der Futterversorgung an
* Sie bieten Hilfe bei der medizinischen Versorgung an.

In der Regel werden alle Hilfsangebote abgelehnt.

Um ein Tierheim betreten zu dürfen, benötigt man eine offizielle Erlaubnis der Behörden, wie Pfotenschutz Europa berichtet. Fotografieren ist dort verboten. Es sei denn, man erhält auch dafür eine behördliche Genehmigung. Solche Genehmigungen werden nur sparsam erteilt.

Wer den Straßenhunden helfen will, kann diese Petition unterschreiben.


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Ein Kommentar zu “Legale Massentötungen?”
  1. Das töten wird von unseren Steuergeldern bezahlt . Von der EU gibt es Geld für dieses sinnlose Töten.
    Es ist eine Schande der Europäischen Politik.

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