Jamuna hat jetzt drei Väter

Jamuna kuschelt mit einem Pfleger. Foto: ap
München - Die Hellabrunner Elefantenkuh Panang (20) hat offensichtlich jedes Interesse an ihrem Baby Jamuna verloren. Wenige Tage nach der Geburt schob sie ihre Kleine mit dem Rüssel weg und ließ sie nicht mehr trinken. In der freien Natur wäre das vermutlich das Todesurteil für ein nur wenige Tage altes Elefantchen. Jamuna Toni dagegen hat trotzdem alle Chancen, ein großes starkes Elefantenmädchen zu werden. Sie hat zwar nun keine Mutter mehr, dafür aber gleich mehrere „Väter”: Drei Elefanten-Pfleger werden das Elefantenkind nun abwechselnd mit der Flasche aufziehen.
In der Nacht zum 21. Dezember brachte Panang nach zwei erfolglosen Schwangerschaften ihr erstes Junges zur Welt - und die Münchner freuten sich wie selten über dieses vorgezogene Weihnachtsgeschenk die erste glückliche Hellabrunner Elefantengeburt seit 60 Jahren. Jamuna Toni ist seitdem der Publikumsmagnet. Am Montag standen die Besucher wieder Schlange vor dem Elefantenhaus.
Bilder und ein Video von Jamuna gibt es unter www.merkur-online.de.






