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Hundehasser offenbar geschnappt

koederMurnau - Seit 2006 sorgte er für Angst und Schrecken unter den Hundebesitzern in Murnau und Seehausen - jetzt ist der Tierhasser offenbar gefasst. Er legte zumindest ein Teilgeständnis ab.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 69 Jahre alten Rentner aus einem Dorf im nördlichen Landkreis. Er legte nach längerem Leugnen ein Teilgeständnis ab. „Der Ermittlungsdruck ist zu groß geworden”, sagt Murnaus Polizei-Chef Joachim Loy. Der mutmaßliche Täter erklärte, er sei in der Vergangenheit wegen eines freilaufenden Hundes mit seinem Motorrad fast gestürzt. Dies habe ihn so geärgert, dass er Köder ausgelegt habe.

23mal waren an Straßen sowie entlang beliebter Gassi-Routen jeweils mehrere Wurst- oder Fleischpflanzlstücke aufgetaucht, in denen Rattengift oder Nadeln, Nägel und Schrauben steckten. Mindestens ein Hund starb, nachdem er davon gefressen hatte, mehrere erlitten Vergiftungen und Verletzungen.

Der Renter räumte in seinem Teilgeständnis ein, Köder ausgelegt zu haben - allerdings nur in fünf Fällen. Loy geht jedoch davon aus, „den Hundehasser” geschnappt zu haben. Der Renter hatte die Aufmerksamkeit der Polizei unter anderem durch mehrere anonyme Anrufe in der Inspektion auf sich gezogen. Ein Beamter erkannte dabei die Stimme des Mannes.

sj/merkur-online.de


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