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Hufrehe, Hufrehe bei 31j Haflinger Hengst
Fireinchen
Beitrag 01.04.2009, 21:31 Uhr
Beitrag #1


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Hallo Ihr lieben,

wollte euch mal Fragen, ob Ihr erfahrung mit Rehepferden habt?
Wir haben zwei alte Hfihengste (31 und 32Jahre jung).
Der jüngere(Achmet) hatte vor nem Monat einen Reheschub, der recht häftig war.
Die Ursache, war vermutlich die, das sein älterer Bruder Alois immer Heukobs bekommt, da er kaum noch Zähne hat und Achmet da immer einwenig viel von abbekommen hat!
Achmet, konnt kaum laufen, ist sehr sehr viel gelegen, sein linker Huf war extrem heiß!
Wir haben ihm dann die Hufe in Eimer gestellt mit kaltem Wasser und haben die Heukobs runter gefahren (was für Ali nicht grad gut war, da er sehr abgebaut hat).
Der TA war da, hat Röntgenbilder gemacht- leichte Rotation 5%!
Der Hufschmied, hat ihm jetzt die Zehe kurz geraspelt, das er steil da steht (finde dashr nicht unbedingt sehr logisch, da das Hufbein ja dadurch weniger Platz hat und es ja eig schneller zum durchbruch kommen kann!

Mitlerweile bekommen sie wieder Huekobs, da Ali einfach kaum noch normales Heu runter bekomt! Wir versuchen aber, das Achmet so wenig wie möglich davon abbekommt, dass klappt auch recht gut!

Achmet ist jetzt wieder fit, nachdem er lange Antibiotik bekommen hat!
Aber so ein schub, kann ja leider immer wieder kommen!

Was für erfahrungen habt ihr?
Wie kann man da am besten vorbeugen (evt mit der Naturheilkunde, Schüsslersalze,...)

Würde mich über ein paar Tipps sehr freuen, benatworte gerne auch noch mehr Fragen!

Lg Ina Achmet und Alois

PS: Bild links Alois rechts Achmet
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unicorn
Beitrag 09.04.2009, 17:47 Uhr
Beitrag #2


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ZITAT(Fireinchen @ 01.04.2009, 22:31 Uhr) *
Der Hufschmied, hat ihm jetzt die Zehe kurz geraspelt, das er steil da steht (finde dashr nicht unbedingt sehr logisch, da das Hufbein ja dadurch weniger Platz hat und es ja eig schneller zum durchbruch kommen kann!


Dazu habe ich mich mal (ein bisschen) schlauer gemacht:
Eine Hufrehe ist ja eine Entzündung der Huflederhaut. Bei dieser Entzündung wird recht viel Exsudat gebildet, wodurch es zu einer Lockerung (wie das genau passiert, ist für die Beantwortung der Frage nicht so wichtig) des Aufhängeapparates des Hufbeins kommt. Daraus resultiert eine Absenkung und Rotation des Hufbeins, weshalb der dorsale (=obere) Rand des Hufbeins nicht mehr parallel zum dorsalen Rand des Hornschuhs verläuft.

Dass es dadurch zu dramatischen Veränderungen im Huf kommt, ist leicht nachzuvollziehen. Durch entsprechenden Beschlag oder andere orthopädische Maßnahmen kann man die Hauptlast von den schmerzhaften auf die gesunden Teile des Hufes, die Trachten, verlagern und zudem wirkt man dem Zug der tiefen Beugesehne auf das Hufbein entgegen.

Quelle: WINZER, H.-J.: Pododermatitis aseptica diffusa, in Krankheiten des Pferdes, 1982.
LINGENS, I.: Die Entwicklung der Hufpflege und des Hufbeschlags von der Antike bis zur Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung des Hufbeschlags bei der Hufrehe, Vet.med.Diss., 2008.
Bild: www.western-riding.de/hufbeschlag/hufrehe

Zur gesamten Rehe-Problematik fand ich diese Seite recht informativ.



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Der beste Weg Hindernisse zu überwinden ist, sie als Sprungbrett zu benutzen.


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Fireinchen
Beitrag 13.04.2009, 12:10 Uhr
Beitrag #3


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Hab mich da auchs chon echt viel durchgelesen! Wir habens elbst (Arbeit) einen Huf wo man das recht gut sieht! Allerdings ist bei mir halt die Frage, sicherlich ist es logisch ihm last zu nehmen aber warum so dramatisch die zehe ab! ich kann es gern nacher fotografieren und es euch reinstellen! ich finde einfach das es zuviel ab ist! und das hufbein gar kein platz mehr haben kann!
Er hat ja keine Hufbein abesenkung, so das sich das richtung sohle setzt sondern eine rotation des hufbeines!

Naja so ganz ist mir das eben nicht erklärbar mit der sache zehe ab!
ich fotagrafier es nacher und stell es euch rein!!!

Bin aber gerne auch immer offen füt tipps und tricks zur hufrehe um einfach unserem dicken noch ein paar schöne JAHRE auf der Weide zu machen!!!


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