Die richtige Hundehaltung
Ein Hund kommt ins Haus. Folgende Dinge benötigt er vom ersten Tag an:
Liegeplatz
Das Schlaf- und Ruhelager sollte die Kälte vom Boden abhalten. Geeignet sind Weidekörbe mit einem Kissen, eine Matratze, eine dicke Matte, eine Kiste oder eine Höhle. Wichtig ist, dass der Liegeplatz groß genug ist, dass der Vierbeiner ausgestreckt darin oder darauf liegen kann – auch wenn er es meist zusammengerollt tun wird. Daher sollte man sich am ausgewachsenen Exemplar orientieren, nicht am Welpen. Achtung: Junge Hunde im Nagealter beschäftigen sich gerne intensiver mit Weidekörben…
Die Schlaf- und Ruhestelle sollte an einer ruhigen und vor Zugluft geschützten Stelle sein.
Futternapf und Wasserschüssel
Jeder Hund braucht sein eigenes Geschirr. Beide Schüsseln können aus Plastik, Metall oder Edelstahl sein und sollten so schwer sein, dass der Hund nicht damit spielen kann. Außerdem sollte vor allem der Fressnapf rutschfest sein oder auf einer rutschfesten Unterlage stehen.
Die Schüsseln sollten einen festen Platz bekommen, an dem der Hund in Ruhe fressen kann.
Halsband und Leine
Hauptsächlich Geschmackssache des Hundebesitzers. Das Halsband sollte natürlich entsprechend der Rasse und der Kraft des Hundes hinsichtlich der Zugkraft stabil sein. Es darf nicht zu eng und nicht zu weit sein. Wer sich für ein Halsband mit Zug entscheidet, sollte auf den Stopper achten. Ein Halsband ohne Stopper kann den Hund (er-)würgen. Stachelhalsbänder, auch nach außen getragen, sind tabu – es gibt bei weitem bessere Methoden, dem Hund das Ziehen an der Leine abzugewöhnen.
Brustgeschirre erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – womöglich mit Klettverschluss-Schriftzügen wie „Ich war’s nicht“. Hübsch anzusehen, aber im Großen und Ganzen auch nicht anders als ein Halsband.
Bei Leinen gibt es verschiedene Materialien, Karabiner und Modelle. Eine Flexi-Leine ermöglicht dem Hund einen Radius von einigen Metern.
Bürste, Striegel oder Kamm
Fast jeder Hund liebt es – das Bürsten. Für die Fellpflege ist es zudem unerlässlich.
Für kurzhaarige Rassen sind ein Gummistriegel und ein Ledertuch zu empfehlen.
Bei langhaarigen und stockhaarigen Hunden benötigt man einen grobzinkigen Metallkamm, eine langborstige Bürste oder einen feinen Kamm. Bei sehr dichtem Haarkleid kann eine kräftige Drahtbürste mit abgerundeten Borsten verwendet werden.
Für das Auto
Laut §23 der Straßenverkehrsordnung ist der Fahrzeugführer dazu verpflichtet, das Tier im Auto zu sichern. Dabei geht es allerdings nicht vorrangig um die Sicherheit des Vierbeiners, sondern um die allgemeine Verkehrssicherheit. Ein Schutznetz oder Schutzgitter trennt den Kofferraum von den Vordersitzen und verhindert, dass der Hund bei einer starken Bremsung durch das Auto segelt. Außerdem gibt es Transportboxen für den Kombi. Eine weitere Möglichkeit ist, den Hund mit einem Brustgeschirr auf der Rückbank mit Verbindung zum Sicherheitsgurt anzuschnallen.
Und damit das Auto nicht in kürzester Zeit einer Hundehütte gleicht, gibt es für den Hund im Kofferraum Plastikwannen mit rutschfestem Boden. Für den Rücksitz werden in Fachgeschäften Spezialdecken aus Nylon und anderen Kunststoffen angeboten, die dem Hund einen wannenartigen Platz bieten.
Hundespielzeug
Das Spielzeug sollte nicht so klein sein, dass es verschluckt werden kann, es darf keine scharfen Kanten haben und nicht aus gesundheitsschädlichem Material bestehen. Ideal sind Spielsachen aus Vollgummi, Bälle (keine Tennisbälle) sowie Kauknochen aus Büffelhaut.
Hundekot-Tüten
Tüten für den Hundekot sind ein Muss – vor allem in der Stadt. Die Hinterlassenschaft ist schnell verpackt und im nächsten Abfalleimer entsorgt. Das Entfernen des Hundekots sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Es trägt nicht nur zu einer sauberen Umwelt bei, sondern auch zu einem freundlichen Miteinander zwischen Hundebesitzern und Nicht-Hundebesitzer.






