Die Lebensreise der Jane Goodall

Jane Goodall mit zwei Schimpansen bei den Dreharbeiten. Foto: Andre Zacher
Die Dokumentation “Jane’s Journey - die Lebensreise der Jane Goodall” zeigt die Geschichte der weltberühmten Schimpansenforscherin, Naturschützerin und UN-Friedensbotschafterin. Der Deutsche Tierschutzbund ist Partner des Films, der jetzt in den deutschen Kinos startet.
Ein Bericht vom Deutschen Tierschutzbund
Vor über 20 Jahren gab die heute 76-Jährige ihre Karriere als Schimpansenforscherin auf und ist seitdem mehr als 300 Tage im Jahr rund um den Globus unterwegs, um bei Vorträgen und Seminaren zu zeigen, wie man respektvoll mit den Menschen, Tieren und der gesamten Natur umgehen sollte. Für den Film begleitete Regisseur Lorenz Knauer Jane Goodall zwei Jahre auf ihren Reisen. Gleich zu Beginn des Films geht es in den „Gombe National Park” in Tansania, wo sie vor 50 Jahren ihre Forschungsarbeit über das Verhalten der Schimpansen begonnen hatte.
Viele Erkenntnisse über Schimpansen gehen auf ihre damaligen Langzeitstudien zurück. Mit ihren detaillierten Verhaltensbeobachtungen hat Jane Goodall den Menschen vor Augen geführt, dass Affen denkende, fühlende, aber auch leidende Wesen sind. 1977 richtete sie das „Jane Goodall Institute for Wildlife Research, Education and Conservation” (JGI) ein, das ihren Namen und ihre wissenschaftliche Arbeit auf der ganzen Welt bekannt machte. Ihre Botschaft lautete, dass diese Tiere und ihre Lebensräume unbedingt geschützt und vor der Vernichtung bewahrt werden müssen.
Auf diese Weise hat sie auch den Tierschützern in Europa geholfen. Gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund hat sie sich gegen Tierversuche an Affen ausgesprochen und wirbt seit Jahren für alternative Methoden. Im Mai 2008 forderte sie das Nobelpreiskomitee auf, endlich einen Nobelpreis für Alternativmethoden zu Tierversuchen zu schaffen.






