RSS
RSS    |    Sitemap

Müde und appetitlos?

Wer sich täglich mit seinem Hamster beschäftigt, erkennt sofort, wenn es ihm nicht gut geht. Krankheiten bei so kleinen Tieren wie dem Hamster schreiten schnell voran und sind oft schlecht zu beurteilen. Daher ist es wichtig, sich täglich mit dem Nager zu beschäftigen, so erkennt man schnell erste Anzeichen für eine Erkrankung und kann rechtzeitig den Tierarzt aufsuchen.

Gesundheitskontrolle
Die Augen des Hamsters sind blank und klar, ohne Ausfluss, das Fell ist seidig, glänzend und dicht, und die Nase trocken. Die Afterregion muss sauber sein. Der Hamster ist munter und aufmerksam.
Anzeichen für eine Erkrankung können beispielsweise Verhaltensveränderungen sein: Der Hamster klettert nicht mehr, frisst schlecht oder wirkt müde. Bald folgen körperliche Symptome wie eine laufende Nase oder tränende Augen. Umsorgt wollen Hamster übrigens nicht werden, das würde ihn nur aufregen.

Einige Krankheiten
Mangelerscheinung: Einseitige Kost mit wenigen Vitaminen kann Mangelerscheinungen verursachen, die sich beispielsweise als kahle Stellen im Fell, einhergehend mit Apathie und Durchfall, zeigen.
Durchfall: Weicher, dünnflüssiger Kot, der säuerlich riecht, ist häufig die Folge von Haltungsfehlern wie schlechtes Futter, kühle oder feuchte Unterkunft, verschmutztes Wasser, oder einseitige Maisfütterung. Grün- und Saftfutter absetzen, Körnerfutter, Heu und Kamillentee geben. Nach einem Tag ohne Besserung zum Tierarzt.
Erkältung: Laufende Nase, tränende Augen, kein Appetit und apathisches Verhalten können auf eine Erkältung hindeuten. Man sollte den Käfig an einen warmen, zugfreien Ort stellen. Wenn keine Besserung eintritt, zum Tierarzt gehen.
Hirnhautentzündung: Die Lymphozytäre Choriomeningitis tritt nur bei Goldhamstern auf, und hier nur bei Jungtieren. Die Tiere magern ab, sind schläfrig und bekommen ein struppiges Fell. Eine begleitende Bindehautentzündung macht den Hamster lichtscheu. Sie kann auf den Menschen übergehen, verläuft aber meist wie eine leichte Grippe. Gefährlich wird sie bei Schwangeren, da die Krankheit zu Frühgeburten und Missbildungen beim Kind führen kann.

Kommentar schreiben 1563 Ansichten, 1 heute |
Ähnliche Artikel:
  • Keine ähnlichen Artikel gefunden.

Kommentar schreiben

Sie müssen angemeldet sein um Kommentare zu schreiben.