Kleine Portionen über den Tag verteilt
Die pflanzliche Kost für das Meerschweinchen sollte möglichst ausgewogen und vielfältig sein. Achten sollte man darauf, dass die Meerschweinchen über den Tag verteilt kleine Portionen bekommen. Der Darm des Meerschweinchens ist, ähnlich wie der des Zwergkaninchens, sehr empfindlich. Die Darmperistaltik droht zu erlahmen, wenn nicht ständig gefüttert wird. Meerschweinchen dürfen nicht hungern. Bei der Umstellung auf vermehrt Grünfutter im Frühjahr muss darauf geachtet werden, dass die Umstellung langsam erfolgt.
Heu muss sein
Der Grundstock der gesunden Ernährung ist Heu. Die Raufe muss ständig gefüllt sein. Dank seines Reichtums an Rohfasern hält es die Verdauung in Gang. Außerdem unterstützt Heu die gesunde Darmflora. Beim Zermalmen der Heuhalme werden die Zähne natürlich abgenutzt. Natürlich muss auf die Qualität des Raufutters geachtet werden.
Grün- und Saftfutter
Der Energiehaushalt des Meerschweinchens kann mit Heu alleine nicht gedeckt werden. Deshalb ist frisches und saftiges Grünfutter unentbehrlich. Auf einer artenreiche Wiese kann man bei einem Spaziergang pflücken, was die Natur bietet – von Löwenzahn bis Huflattich. Im Winter, wenn der Nager auf frisches Grünfutter verzichten muss, gibt’s Gemüse: Karotten, Brokkoli, Gurke, Zucchini, Salate, auch etwas Obst wie Apfel oder Birne.
Knabberkost ist ein Muss für die Nager, damit die Zähne abgenutzt werden. Die Meerschweinchen freuen sich über Zweige von Apfel- und Birnbaum oder hartes Brot.
Trockenfutter
Wer sein Kaninchen mit Heu, frischem Grün- und Saftfutter ernährt, benötigt grundsätzlich keine Fertigmischungen aus Körnern. Wer nicht auf Mais, Getreide, Nüsse und Pellets verzichten will: Ein bis zwei Esslöffel am Tag sind völlig ausreichend.






