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Die Deutsche Dogge

Schulterhöhe: Rüde mindestens 80 cm, Hündin mindestens 72 cm
Gewicht: 45 bis 70 kg
Alter: 5 bis 10 Jahre
Fellfarbe: 5 Farbschläge: gestromt, gelb, blau, schwarz, schwarz-weiß gefleckt (Harlekin oder Tigerdogge)
Besonderheiten: Anfällig für Knochenprobleme, Herzerkrankungen und frühe Alterung
Halter: geeignet für Fortgeschrittene

 

Wesensmerkmale

• kinderfreundlich
• braucht wenig Fellpflege
• lebt und schläft gerne auch im Freien
• kommt häufig gut mit anderen Hunden zurecht

Geschichte

Die Rassegeschichte dieses edlen Hundes ist immer wieder hin und her gewankt. Es gibt verschiedene Mythen und Sagen, viele Vermutungen und Annahmen.
Fest steht allerdings, dass der Rassestandart erst 1880 vom Deutschen Doggen Club exakt festgelegt wurde und 1881 der Name „Deutsche Dogge" offiziell eingetragen wurde.
Vorfahren der Doggen, große Hunde, wurden früher für die Jagd auf Großwild eingesetzt, weil die kleineren Jagdhunde dafür ungeeignet waren. Im Mittelalter waren sie beliebt bei Adeligen und beim reichen Bürgertum. Sie wurden gerne von Königshaus zu Königshaus verschenkt und erfreuten sich immer größerer Beliebtheit. Später, zu der Zeit Bismarcks galten sie sogar als „Reichshunde".

 

Eigenschaften

Die Dogge ist ein sehr gutmütiger und liebevoller Hund. Er passt gut in Familien, da er als überaus kinderlieb bekannt ist. Allerdings sollte die Betreuung eines Hundes dieser Rasse niemals in Kinder- oder Seniorenhände gelegt werden, da sie eine feste Hand braucht.
Mit einer Dogge sollte man sich besser nicht anlegen, auch wenn sie von Natur aus gutmütig, sensibel, zurückhaltend und freundlich ist.
Leider haben nicht wenige Doggen erhebliche Defekte: Oft sind sie trotz ihrer Größe ängstlich und/oder aggressiv. Ihre Lebenserwartung liegt allenfalls bei zehn Jahren.

Haltung

Die Rasse braucht vom Welpenalter an eine sehr konsequente und starke Hand, da man sonst schnell einen Hund hat, der einem auf der Nase rumtanzt - und gerade bei der Größe sollte dies vermieden werden.
Es ist nicht gerade vom Vorteil und im Interesse des Hundes, ihn in einer Etagenwohnung zu halten, vielmehr verlangt er ein Haus mit Grundstück. Treppensteigen ist für die Rasse nicht unbedingt gesund.

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