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Der Yorkshire Terrier

Schulterhöhe: 20 bis 24 cm
Gewicht: bis 3,5 kg
Alter: 12 bis 14 Jahre
Fellfarbe: Mantel vom Hinterkopf bis zum Rutenansatz stahlblau, sonst lohfarben
Besonderheiten: anfällig für Patellaluxation (Kniegelenksverletzung), Zahnleiden, Knochenbrüche und Augenbeschwerden
Halter: geeignet für Anfänger, vor allem auch für ältere Personen
Wesensmerkmale:

• für Stadtwohnung geeignet
• geeignet für heiße, sonnige Klimazonen
• sollte nicht im Freien gehalten werden
• lässt sich nicht leicht zum Gehorsam erziehen
• kommt nicht immer mit anderen Hunden zurecht
• guter Wachhund

Geschichte

Der Name des kleinsten Terriers kommt von der Grafschaft Yorkshire, wo er schon im 19. Jahrhundert gezüchtet wurde. Der einen Version nach waren es Bergleute, die diese Rasse aus kleinwüchsigen Terrierformen und langhaarigen Maltesern heraus züchteten, einer anderen Version nach waren es Weber. Die ursprüngliche Aufgabe des Winzlings, der liebevoll „Yorkie" genannt wird, war das Jagen und Fangen von Ratten und Mäusen in den Städten, doch im Laufe der Zeit entwickelte sich die Rasse immer mehr zu einem Luxushündchen, das unter der Massenvermehrung zu leiden hatte.

 

Eigenschaften

Durch den ursprünglichen Zuchthintergrund legt der Yorkie sehr viel Mut, Selbstbewusstsein und Geschick an den Tag und er kennt keine Angst vor großen Tieren.
Auch wenn dieser Hund noch so klein ist, braucht er eine konsequente Hand, die ihn erzieht.
Leider macht sich die Überzüchtung bei dieser Rasse oft bemerkbar. Yorkies aus guten Züchtungen weisen die rassespezifischen Merkmale auf jeden Fall auf, aber Rassegenossen aus dubiosen Zuchten erweisen sich leider oft als degenerierte, ängstliche oder überaggressive Nervenbündel.
Ein gesunder Yorkie ist ein wunderbarer Hausgenosse, der fröhlich, verspielt und klug ist, aber als Spielgefährte für Kinder sollte man ihn nicht halten.
Das Haarkleid des Yorkies ist fein und seidig glänzend (bei richtiger Pflege), die Rute ist stark behaart, und der Yorkie hat kleine V-förmige Ohren, die er aufrecht trägt. Die Läufe sind gerade, aber oft sieht man sie unter der langen Behaarung nicht sehr gut.

Haltung

Der Yorkshire Terrier nimmt mit der kleinsten Wohnung vorlieb und braucht nicht viel Auslauf, aber dennoch sollte man die Erziehung nicht hinten über werfen, da man sonst schnell einen Kläffer an der Leine hat, der oft seinen eigenen Kopf durchsetzt.
Das feine Fell muss sehr intensiv gepflegt werden - doch auf Lockenwickler und Schleifen sollte man dann doch verzichten.

 

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