Der Tibet Spaniel
Schulterhöhe: ideal sind 25,5 cm
Gewicht: 4 bis 7 kg
Alter: 13 bis 14 Jahre
Fellfarbe: alle Farben und Farbkombinationen sind erlaubt
Besonderheiten: etwas anfällig für Netzhautatrophie und Nierenleiden
Halter: geeignet für Anfänger
Wesensmerkmale:
• kinderfreundlich
• für Stadtwohnung geeignet
• fühlt sich im kalten Klima wohl
• lässt sich relativ leicht zum Gehorsam erziehen
• guter Wachhund
Geschichte
Der Tibet Spaniel ist im eigentlichem Sinne kein Spaniel, weil er nie als Jagdhund eingesetzt wurde. Die Rasse hat ihren Ursprung wahrscheinlich in Tibet und soll eine Kreuzung aus Lhasa Apso und Pekinese sein, die tibetische Mönche vom chinesischen Kaiser als Geschenk erhielten.
Der Tibet Spaniel wurde Jahrhunderte lang in tibetischen Klöstern als Gebetshunde, die die typischen Gebetsmühlen antrieben, gehalten. Außerdem sollten sie Haus und Hof von Mäusen und Ratten freihalten.
Nach Europa gelang die Rasse um 1895, hatte aber erst keine Bedeutung. Einige Züchter nahmen sich ihrer an, doch ihre Bemühungen gingen mit dem Zweiten Weltkrieg kaputt, denn danach gab es so gut wie keine Bestände mehr. Deswegen holte man neue Hunde aus Tibet.
Eigenschaften
Seit einiger Zeit wird der Tibet Spaniel immer beliebter. Er ist robust, selbstsicher, intelligent, wetterfest und fröhlich und liebt seine Familie über alles. Fremden tritt er mit Misstrauen gegenüber, manchmal kann er auch aggressiv werden, gerade wenn ihm irgendetwas nicht passt.
Mit Kindern kommt er recht gut klar, und zudem ist er ein guter Wachhund, dem keine Störung entgeht.
Das Haarkleid der Tibet Spaniels ist seidig und fein, die Ohren hängen, sind von mittlerer Größe und liegen nicht am Schädel an.
Haltung
Der Tibet Spaniel fühlt sich auch in kleinen Wohnungen wohl, aber man muss bedenken, dass auch dieser kleine Hund seinen Auslauf braucht.
Das seidige Fell ist sehr pflegeleicht - ab und an muss es gekämmt werden.







Hab meinen Sam gefunden! Zumindest seine Rassebeschreibung…