Der Silky Terrier
Schulterhöhe: um 23 cm
Gewicht: 3,5 bis 5 kg
Alter: bis 14 Jahre
Fellfarbe: blau oder graublau mit lohfarbenen Abzeichen; Welpen sind häufig schwarz oder schwarz/lohfarben
Besonderheiten: keine rassetypischen Krankheiten bekannt
Halter: Geeignet für Anfänger, vor allem auch für ältere Personen und für Allergiker
Wesensmerkmale:
• für Stadtwohnung geeignet
• geeignet für sonnige, heiße Klimazonen
• sollte nicht im Freien gehalten werden
• lässt sich nicht leicht zum Gehorsam erziehen
• kommt nicht immer mit anderen Hunden zurecht
• guter Wachhund
Geschichte
Der volle Name dieses kleinen Hundes ist „Australian Silky Terrier" und wurde um 1870 von Australien nach England gebracht und stammt wahrscheinlich aus der Verbindung von Australian Terrier, Yorkshire Terrier und weiteren Terrierrassen.
Erst 1959 wurde er als eigenständige Rasse anerkannt, unteranderem weil sich sein Erscheinungsbild immer wieder veränderte, bis es seit einigen Jahren einheitlich ist.
Eigenschaften
Früher wurde der Silky Terrier wohl als Ratten- und Schlangenfänger eingesetzt. Er wies dafür die perfekten Eigenschaften auf, die ihm bis heute erhalten geblieben sind: Er ist schneidig, mutig, aktiv, intelligent, geistig und körperlich sehr beweglich und zugleich verspielt, fröhlich, lernwillig und anhänglich. Rundum also ein sehr vitales Kerlchen, was sich keinesfalls als Schoßhund eignet. Manchmal ist der Silky Terrier ein richtiger Clown und bringt seine Familie zum Lachen. Der Familienanschluss ist ihm sehr wichtig, und er braucht einiges an Aufmerksamkeit, wodurch er manchmal richtig nerven kann, das macht er aber wieder gut durch sein unterhaltsames Wesen. Bei ihm weiß man nie, was als nächstes kommt. Fremden gegenüber ist er aber distanziert und wachsam.
Der kleine Kerl hat keine dichte Unterwolle und daher friert er schnell, aber das macht ihn auch zum Vorteil für Allergiker - er haart nicht.
Haltung
Der Silky Terrier findet in jeder Wohnung Platz und braucht nicht allzu viel Auslauf, jedoch sollte man das Temperament nicht unterschätzen.
Das seidige Haarkleid muss regelmäßig gebürstet und gepflegt werden, da es sonst leicht verfilzt.






