Der Pekinese
Schulterhöhe: 18 bis 22 cm
Gewicht: Rüde bis 5, Hündin bis 5,5 kg
Alter: 12 bis 13 Jahre
Fellfarbe: Alle Farben und Abzeichen erlaubt, ein- und mehrfarbig, immer mit schwarzer Maske
Besonderheiten: Anfällig für Augenleiden, Atembeschwerden und Missbildungen
Halter: Geeignet für Anfänger, besonders aus für ältere Personen
Wesensmerkmale:
• Kinderfreundlich
• Für Stadtwohnung geeignet
• Braucht viel Fellpflege
• Sollte nicht im Freien gehalten werden
• Lässt sich nicht leicht zum Gehorsam erziehen
• Verträgt sich gut mit anderen Hunden
Geschichte
Der Pekinese hat mehrere Namen. Er ist unteranderem auch als Pekingnese und Peking-Palasthund bekannt.
Einer chinesischen Legende nach soll er aus einer Verbindung zwischen einem Löwen und einer Äffin hervorgebracht worden sein.
Jahrhunderte lang lebte diese Rasse ausschließlich am Kaiserhof in Peking. Auf eine "Entführung" stand sogar die Todesstrafe. Die Hunde wurden mit großer Sorgfalt und Liebe gezüchtet und standen unter einer großen Tradition.
Erst 1860, als die Briten Peking eroberten, gelangten die ersten fünf Exemplare nach England, wo sie weiter gezüchtet wurden. Im Laufe der folgenden Jahre verbreitete sich der Pekinese rasch in ganz Europa, nicht zuletzt wegen seiner Originalität.
Eigenschaften
Es scheint, als wäre sich der Pekinese seiner Vergangenheit als Palasthund bewusst, er ist jedoch kein wirklicher Schoßhund. Er ist ein intelligentes, selbstbewusstes Tier, das durchaus sehr eigenwillig sein kann und sich nicht zu unterwürfigem Gehorsam erziehen lässt. Der Pekinese ist seiner Bezugsperson treu ergeben, aber Fremden gegenüber ist er abweisend und zurückhaltend, manchmal auch aggressiv.
Dieser Winzling legt ziemlich viel Temperament an den Tag, welches auch gerne mal ohne Vorwarnung mit ihm durchgeht und er dann manchmal auch zuschnappt.
Diese Rasse hat ein sehr üppiges Haarkleid mit langen, eher harten Haaren.
Für die Körpergröße ist der Kopf relativ groß und hat ein eher flaches Profil.
Die durch die Zucht bedingten vorstehen großen Augen sind sehr empfindlich und die kurze Nase bereitet dem kleinen Tier oft Atemnot.
Haltung
Der Pekinese ist eine sehr komplizierte Persönlichkeit, die immerhin den Vorteil hat, dass sie wenig Platz braucht. Wenn sich Anfänger solch einen Hund zulegen, dann sollten sie die Erziehung nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich womöglich Hilfe in einer Hundeschule suchen.
Das üppige Haarkleid sollte täglich gebürstet werden, da es sonst sehr schnell verfilzt.






