Der Japan Chin
Schulterhöhe: Rüde um 25 cm, Hündin etwas kleiner
Gewicht: 2 bis 5 kg
Alter: bis 12 Jahre
Fellfarbe: weiß mit schwarzen oder rotgelben Platten
Besonderheiten: Etwas anfällig für Patellaluxation (Kniegelenksverletzung) und Augenbeschwerden
Halter: geeignet für Anfänger, vor allem auf für ältere Personen
Wesensmerkmale
• kinderfreundlich
• für Stadtwohnung geeignet
• fühlt sich im kalten Klima wohl
• braucht viel Fellpflege
• verträgt sich gut mit anderen Hunden
• guter Wachhund
Geschichte
Der Japan Chin kommt aus dem fernen Osten, wo man traditionell eine Vorliebe zu Kleinem und Niedlichem hat. Ursprünglich kommt die Rasse wohl aus China, gelangte aber schon recht früh nach Japan, wo sie vor allem von vornehmen Damen gehalten wurde. Sie betrieben die Verzwergungszucht. Sie trugen die Hunde gern in ihren Ärmel von ihrem Kimonos umher und deswegen galt: je kleiner, desto wertvoller.
Erst nach 1850 kamen die ersten Exemplare dieser Rasse nach Europa, und zwar nach England, da sie als Geschenk an Königin Viktoria gingen.
1880 kam das erste Chin-Pärchen nach Deutschland.
Eigenschaften
Der Japan Chin schaut zwar auf eine Vergangenheit als Luxus- und Schoßhund zurück, aber gibt auch in bürgerlichen Familien einen eleganten, charmanten und stets fröhlichen und verspielten Hausgenossen ab.
Man sieht es dem kleinen Hund mit dem seidig, langem Fell zwar nicht an, aber er ist sehr robust, selbstbewusst und manchmal auch frech. Sie machen ohne Probleme weite Spaziergänge, und das bei fast jedem Wetter.
Haltung
Der kleine Hundezwerg passt in jede Wohnung, braucht aber seinen Auslauf. Er gibt sich aber auch mit wenig Bewegung zufrieden. Er ist zudem ideal für ältere Personen, die ihm seine eingeforderte Liebe und Zuwendung schenken können.
Die Fellpflege scheint komplizierter, als sie ist: Das Fell muss zwar regelmäßig gekämmt werden, ist aber sonst pflegeleicht.






